Kreis Siegen-Wittgenstein setzt auch in 2020 wieder zahlreiche Projekte um

"Ort zum Wohlfühlen für alle Menschen"

Zahlreiche Themen haben die Menschen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und Altenkirchen in diesem Jahr bewegt. Und auch im kommenden Jahr werden wieder viele Aufgaben angenommen und Projekte gemeinsam umgesetzt. Die Siegener Zeitung fragte stellvertretend beim Kreis Siegen-Wittgenstein nach: Die Verbundenheit der Menschen in Siegen-Wittgenstein mit den Dörfern, Städten und Gemeinden, in denen wir leben, zu stärken, ist eines der zentralen Ziele von Landrat Andreas Müller für das Jahr 2020. „Siegen-Wittgenstein soll der Ort zum Wohnen und Arbeiten, der Lebensmittelpunkt, der Ort zum Wohlfühlen für alle Menschen sein, die hier leben – völlig unabhängig davon, wo sie einmal geboren worden sind– in Salchendorf, im Sauerland oder in Syrien“, betont der Landrat, der zugleich Vorsitzender des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein ist. Deshalb hat er den Heimatpreis 2020 unter dem Motto „Siegen-Wittgenstein – Heimat für alle“ ausgeschrieben. Zudem steht im kommenden Jahr der Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April. Alle Infos dazu gibt es auch unter www.siegen-wittgenstein.de/Kreiswettbewerb. Die Sieger des Kreiswettbewerbs und des Heimatpreises werden am 22. August beim „Fest der Dörfer“ rund um das Kreishaus bekannt gegeben. Mit dem Fest feiert der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein sein 25-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll für AndreasMüllerquasiderKristallisationspunktzurStärkungderHeimatarbeit in 2020 werden.

Als neue Themenschwerpunkte möchte der Landrat einen „Runden Tisch für Vereine“, die sich mit der regionalen Bergbaugeschichte beschäftigen, anbieten, sowie eine Veranstaltung zum Thema „Denkmalschutz und Heimatpflege“. Außerdem sollen die Themen „Veranstaltungsorganisation“ und „Versicherungsschutz für Vereine“ weiter intensiv bearbeitet werden. Aus Sicht der Kreisverwaltung wird die Zukunft des ÖPNV in 2020 eine zentrale Rolle spielen. Insbesondere stehe die Frage im Raum, ob der Busverkehr wieder rekommunalisiert werden soll, also ob der Kreis die VWS zurückkaufen oder vielleicht sogar ein neues Busunternehmen gründen solle, so die Verwaltung. Bis März, so der Landrat, hofft er, dem Kreistag alle relevanten Informationen vorlegen zu können. Aus Sicht von Andreas Müller wäre dann auch ein Bürgerentscheid am Tag der Kommunalwahl am 13. September 2020 eine sinnvolle Möglichkeit, um hier eine Entscheidung zutreffen. Gemeinsam mit dem Kreis Marburg- Biedenkopf möchte Siegen- Wittgenstein Modellregion des Bundes für ein 365-Euro-Nahverkehrs- Ticket werden und im kommenden Jahr eine entsprechende Bewerbung einreichen.

Neben dem ÖPNV wird auch die Umsetzung weiterer Maßnahmen zum Klimaschutz 2020 an Tempo gewinnen. So hat der Kreistag im Dezember den Einstieg in ein „1000-Dächer-Programm“ beschlossen. Damit sollen Privatpersonen oder auch Vereine, die eine Photovoltaik-Anlage gegebenenfalls mit Strom-Speichermöglichkeit installieren, 1000 Euro Zuschuss vom Kreis erhalten. Die Förderrichtlinien werden im Frühjahr vom Kreistag verabschiedet werden. Zudem will der Kreis prüfen, ob er auf eigenen Flächen, wie der Deponie in Schameder, Photovoltaikanlagen errichten kann.

Die erste Phase des Breitbandausbaus geht 2020 zu Ende. In wenigen Monaten werden 98 Prozent der Haushalte in Siegen-Wittgenstein über einen schnellen Breitbandanschluss verfügen können. Derzeit arbeitet die Kreisverwaltung am Anschluss der letzten zwei Prozent. Diese werden alle Glasfaserhausanschlüsse bekommen können, so die Verwaltung. Förder zusagen über einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag liegen dem Kreis bereits vor. Demnächst finden die Ausschreibungen statt.

Im Rettungsdienst startet der Kreis Siegen-Wittgenstein die Umsetzung des neuen Rettungswachenkonzeptes. Zwei zusätzliche sollen errichtet, andere verlegt werden. Im kommen den Jahr beginnt die Errichtung von drei neuen Wachen: in Bad Laasphe, in Deuz und Allenbach. Für Deuz wurde bereits ein Grundstück am Kälberhof, mitten in der Ortslage, gefunden, heißt es abschließend.


Unsere Partner

Holger Menzel

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Bürgermeister der Stadt Hilchenbach

Resultierend aus den derzeitigen Ereignissen in der Welt wünsche ich mir für das kommende Jahr 2020, dass es uns gelingt, die wichtigen Fragestellungen für die Zukunft zu beantworten und wir dabei die Meinung Andersdenkender aber auch die Auswirkungen auf die Menschen einbeziehen, die die wirtschaftlich schwächsten Glieder in unserer Gesellschaft darstellen und einen fairen Ausgleich für diese Menschen finden.

Und ich wünsche mir, dass wir wieder zurückfinden in die Normalität der Vergangenheit, in der Akzeptanz, Toleranz und ein friedliches Miteinander eine wesentlich größere Rolle gespielt haben.


Bernd Fuhrmann

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Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg

Mein größter Wunsch ist,dass die Konflikte dieser Welt gelöst werden können und alle Menschen friedlich miteinander leben. Ein Wunschtraum, vielleicht. Und so mitwünsche ich uns allen ein bisschen mehr Frieden im Kleinen: mit uns selbst, unseren Familien, Freunden und Nachbarn. Für unsere Stadt der Dörfer und unsere Region wünsche ich mir, dass wir den Herausforderungen wie dem Schutz unseres Klimas und der Gestaltung der Digitalisierung positiv begegnen – und zwar gemeinsam.


Dr. Torsten Spillmann

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Bürgermeister der Stadt Bad Laasphe

Ich wünsche mir für 2020, dass die Menschen den Begriff der Gemeinschaft wieder mehr mit Leben füllen – auf politischer und sozialer Ebene. Dass sie zusammenstehen, ohne Hass und Missgunst, dafür aber mit Elan und Freude. Dass sie sich nicht auseinander treiben lassen von Kräften, die die Spaltung der Gesellschaft beabsichtigen, aber auch keine Angst haben, neue Menschen aufzunehmen. Dass sie, fern ab des eigenen Vorteils, anderen helfen und sich engagieren, so wie es zahlreiche Menschen bei uns durch die Übernahme eines Ehrenamtes bereits vorbildlich tun. Denn wir alle sollten miteinander leben, nicht gegeneinander.


Henning Gronau

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Bürgermeister der Gemeinde Erndtebrück

Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches, vor allem gesundes und friedvolles Jahr 2020. Für Erndtebrück wünsche ich mir, dass wir auch im kommenden Jahr gemeinsam viel für unsere lebenswerte Gemeinde bewegen. Die beste Voraussetzung dafür ist unser Zusammenhalt. Sei es in der Feuerwehr, im Verein, im Dorf oder in der Nachbarschaft – Zusammenhalt lässt uns immer etwas mehr bewegen. Herzlichen Dank für das tolle bürgerschaftliches Engagement, das von Ihnen auch im vergangenen Jahr für unsere Gemeinde eingebracht wurde.


Dr. Bernhard Baumann

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Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen

Ein gutes und konstruktives Miteinander ist nicht nur global gesehen wichtig. „Der Frieden beginnt im eigenen Haus“, hat der Philosoph Karl Jaspers einst gesagt. Dazu gehört, dass wir fair und rücksichtsvoll miteinander umgehen, dass wir miteinander statt über einander reden und Verantwortung für unser Tun übernehmen. Für das Jahr 2020 wünsche ich mir, dass wir nicht nur vom Frieden reden, sondern ihn leben.


Christa Schuppler

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Bürgermeisterin der Gemeinde Wilnsdorf

Wertvolle Stunden mit meiner Familie und Freunden verbringen, gemeinsam fröhlich sein und zusammen lachen, mit engagierten und hilfsbereiten Menschen tolle Projekte voranbringen oder bei einem spannenden Buch einfach mal die Zeit vergessen – das ist mein persönliches Glück. Für 2020 wünsche ich mir, weiterhin viele dieser glücklichen Momente erleben zu dürfen.


Christoph Ewer

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Bürgermeister der Gemeinde Burbach

Ich wünsche mir 2020 einen fairen, spannenden und inhaltsreichen Kommunalwahlkampf mit vielen engagierten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, in dem extreme Positionen von rechts und links und die diese Positionen vertretenden Parteien in ihre Schranken verwiesen werden. Es wäre wünschenswert, wenn die große Bedeutung von Kommunalpolitik für unsere Demokratie deutlich wird und sich dann auch in einer hohen Wahlbeteiligung und in der Bereitschaft vieler Menschen widerspiegelt, politisch aktiv zu werden.


Paul Wagener

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Bürgermeister der Stadt Netphen

Für 2020 wünsche ich mir, dass wir in der Stadt Netphen die bereits angestoßenen Projekte im Rahmen der Stadtentwicklung verwirklichen können. Ebenso wünsche ich uns eine erfolgreiche Umsetzung der Feierlichkeiten „125 Jahre erster Motor-Omnibus“. Für das kommende Jahr wünsche ich mir zudem einen fairen Wahlkampf im Rahmen der Kommunalwahl und auch allgemein einen freundlichen Umgang miteinander. Den Mitgliedern aus Rat und Verwaltung der Stadt Netphen wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr und Gesundheit.


Walter Kiß

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Bürgermeister der Stadt Kreuztal

Neben Gesundheit und Wohlergehen für meine Familie, Freunde und Kollegen wünsche ich mir eine solidarische Gesellschaft, die dem Schwächeren hilft und dem Anderen mit Respekt und Toleranz begegnet. Ich wünsche mir ein Miteinander, das weniger geprägt ist von Hassbotschaften, sondern von mehr verantwortungsvoller Mitarbeit beiden sozialen Herausforderungen der Zukunft.


Nicole Reschke

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Bürgermeisterin der Stadt Freudenberg

Ich wünsche mir für Freudenberg, dass wir weiterhin offen, respektvoll und vorurteilsfrei aufeinander zugehen, füreinander da sind, die Lebensqualität hochhalten und zu schätzen wissen. Egoismus und Rassismus haben bei uns keinen Platz. Mir ist wichtig, dass wir mit den vielen ehrenamtlichen Aktiven weiterhin Hand in Hand unser Lebensumfeld attraktiv halten und Neues gestalten. Mich freut es sehr, wenn unsere zahlreichen Baumaßnahmen zügig umgesetzt werden.


Steffen Mues

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Bürgermeister der Stadt Siegen

Mein größter Wunsch: Dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, gerne in unserer familienfreundlichen Stadt im Grünen leben. Wir haben viel verändert, viel Neues gewagt. In der City hält die Universität immer mehr Einzug, in den Stadtteilen fließt viel Geld in Schulen, Kitas, Sportstätten und die Verkehrsinfrastruktur. So soll es weiter gehen. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr!

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