Dekanat Siegen: Die katholischen Hilfswerke haben 2020 unter dieses zentrale Thema gestellt

"Frieden Leben"

Die kath. Hilfswerke haben das Jahr 2020 unter das große Thema „Frieden leben“ gestellt. „Die katholischen Christen im Siegerland und Sauerland nehmen dieses Thema gerne auf sich und wollen ihren Beitrag zu einem weltweiten Frieden und zum Frieden in unserer Gesellschaft leisten“, so Dechant Karl-Hans Köhle, den die SZ stellvertretend um eine Auskunft bat. Der christliche Glaube und das Evangelium seien wichtige Quellen für den gelebten Frieden. Umso mehr habe es die Katholiken gefreut, dass Papst Franziskus in seinem „Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ vom Juni 2019 die „Evangelisierung“ als die wichtigste Aufgabe der Christen ansah. Das Dekanat Siegen hat sich zudem mit einem weiteren Brief des Papstes aus dem nun zu Ende gehenden Jahr beschäftigt: im März 2019 schrieb er an die jungen Menschen. Er fasste darin die Ergebnisse der römischen Jugendsynode zusammen. „Wie können Jugendliche einen neuen Zugang zu Glaube und Kirche erfahren?“, damit befasste sich die Konferenz der Priester, Gemeindereferentinnen und pastoralen Mitarbeiter des Dekanates. Neue innovative Projekte für junge Menschen sind etwa das GiG-Festival, bei dem die Jugend über die Musik angesprochen wird. Für den 1. August 2020 ist eine Neuauflage in Siegen geplant. Groß ist zudem die Vorfreude auf das 40-jährige Bestehen der ökumenisch betriebenen Telefonseelsorge Siegen, das 2020 begangen wird, sowie auf die ökumenischen Aktionen, in denen Christen aller Konfessionen und Menschen guten Willens gemeinsam „Ja“ sagen zum Leben.

Barbara Marburger

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Gemeindereferentin im kath. Pastoralverbund Wittgenstein

Ich wünsche mir Frieden, Vernunft und Humor: für mich selbst und für alle Menschen dieser Erde, ob jung oder alt! Ich wünsche mir Zufriedenheit im Kleinen und im Großen. Ich wünsche mir rücksichts- und respektvollen Umgang miteinander, bei dem die Vernunft nicht ausgeschaltet wird. Und ich wünsche mir, dass bei allem Platz für die Fröhlichkeit bleibt.


Pfr. Wolfgang Winkelmann

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Kath. Pastoralverbund Siegen-Mitte

Wir stehen in dieser Stunde als Kirchen nicht gut da. Zu viele Fragen sind aufgeworfen und nicht gelöst, werden bewusst aufgeschoben oder ausgesessen, Reformen werden kontraproduktiv diskutiert und nur langsam oder gar nicht umgesetzt. Die Gläubigen sind ratlos und verunsichert, haben die Orientierung verloren. Wir beginnen ein neues Jahr. Niemand von uns weiß, was sich hinter dieser Tür, die sich uns da auftut, verbirgt und was uns dahinter erwarten wird. Sagen wir uns voller Optimismus und Zuversicht, das Jahr möge kommen. Auf! Erneuern wir uns, seien wir eines Sinnes und leben auch wir in Frieden miteinander, dann wird es für uns alle wieder zu einem Jahr des Herrn.


Pfarrer Dr. Tim Elkar

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Ev.-ref. Kirchengemeinde Neunkirchen

Mit Blick auf das Buch „Alle Jahre wieder ... Weihnachten in überwiegend lustigen Grafiken“ und eine darin genutzte Grafik habe ich für 2020 einen ganz besonderen Wunsch: Bitte mehr von Antwort vier ...

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Pastor Christoph Lange

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Polizeiseelsorger für die Kreispolizeibehörde Olpe

Das neue Jahr steht vor der Tür. Wie wird es sein? Den Polizistinnen und Polizisten wünsche ich weniger Einsätze und dass sie mehr Verständnis und Respekt für ihren wertvollen und wichtigen Dienst an der Gesellschaft erfahren. Allen Leserinnen und Lesern mehr Frieden im Herzen, in den Familien und auf den Straßen. Ein gutes neues Jahr!

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