Wie wir Kunden über unseren Einzelhandel denken…


21.01.2021

"Ich hoffe, bald wieder persönlich in den Läden stöbern zu können."

Beate Viereck, Littfeld:

Ich sehe die Dinge, die ich kaufen möchte, gerne mit eigenen Augen im Laden, leider macht das Corona gerade unmöglich. Als ich mit den Weihnachtsgeschenken spät dran war, habe ich trotz Lockdown bei der Buchhandlung meines Vertrauens bestellt und konnte die Sachen dort an der Tür abholen. Das klappte genauso gut wie jetzt das Besorgen eines Geburtstagsgeschenks für meine Enkelin. Auch vor Corona habe ich nur das online bestellt, was ich nicht in einem Geschäft der näheren Umgebung bekomme. Ich hoffe, bald wieder persönlich in den Läden stöbern zu können.


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"Die Frage für uns muss doch „ sein, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen."

Lukas Klimke, Hilchenbach

Die Frage für uns muss doch sein, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen. Der tolle Gastwirt, unser schönes Lieblingscafé oder die Bücherei um die Ecke – möchten wir auch noch in zehn Jahren davon profitieren? Ich sage: Ja!


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"Dinge, die ich im Internet bekommen könnte, schiebe ich auf, bis der Einkauf lokal vor der Tür wieder möglich ist."

Benjamin Kretzer, Geisweid:

Ich kaufe regional ein, um den Einzelhandel zu unterstützen. Dinge, die ich im Internet bekommen könnte, schiebe ich auf, bis der Einkauf lokal vor der Tür wieder möglich ist.


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"Ich unterstütze mit voller Überzeugung unseren „Sassi“ in Eichen..."

Carina Manzolillo, Eichen:

Ich unterstütze mit voller Überzeugung unseren „Sassi“ in Eichen, da es die kleinen heimischen Läden in unseren Regionen sowieso sehr schwer haben, da der Online-Handel boomt. Aber der genannte Spielwarenladen ermöglicht durch seinen Lieferservice einen schnellen Kauf samt individueller Beratung.


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"Schon 20 Minuten nach meinem Anruf konnte ich das Gerät dort an der Schiebetür des Eingangs abholen."

Oliver Hoffmann, Burbach-Holzhausen:

Wie gut das Einkaufen auch während der jetzigen Lockdown-Zeit funktioniert, konnte ich jetzt erfahren, als ich für meine Tochter für den Schulunterricht ein kleines Tablet besorgen musste. Das Modell, das ich suchte, war im Internet schwer zu bekommen und sogar teurer als beim Händler in Burbach. Schon 20 Minuten nach meinem Anruf konnte ich das Gerät dort an der Schiebetür des Eingangs abholen, beim Zahlvorgang bot eine Plexiglasscheibe den gebotenen Schutz. Angesichts geschlossener Friseursalons hat mir meine Frau übrigens gerade die Haare selbst geschnitten – mit der Schermaschine, mit der sie sonst unsere beiden Pferde zu frisieren pflegt.


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"Bewusst probieren wir auch Gastronomen aus, die wir bislang noch nicht kannten."

Markus Roddey, Netphen:

Der derzeitige Lockdown trifft auch die heimische Gastronomie mit voller Härte. Meine Partnerin und ich möchten daher unseren Beitrag dazu leisten, dass die Gastronomen diese Zeit wirtschaftlich überleben. Aus diesem Grund bestellen wir fast jedes Wochenende Leckereien bei verschiedenen Lokalen. Bewusst probieren wir auch Gastronomen aus, die wir bislang noch nicht kannten. Doch das ist kein Ersatz für einen Besuch in einem Restaurant. Wir freuen uns schon darauf, die leckeren Speisen bald wieder bei Gastronomen vor Ort zu genießen.


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"... So viel wie möglich im eigenen Ort zu kaufen."

Monika Knebel, Littfeld:

Als gebürtige Littfelderin bin ich in dem Selbstverständnis groß geworden, so viel wie möglich im eigenen Ort zu kaufen. Früher bot ja fast jedes Dorf Läden mit allem, was man zum Leben braucht. Im Moment habe ich noch genügend Lese-Vorrat. Doch wenn der erschöpft ist, werde ich eher beim Buchhändler in Kreuztal anfragen als in einem Online-Shop. Definitiv ist Corona dafür verantwortlich, dass ich mit meinem Mann dann und wann beim Gastwirt „unseres Vertrauens“ ein Mittag- oder Abendessen bestelle und abhole. Den Gasthof Schausten in Eichen kennen wir seit Jahren, gehen dort ab und an zum Essen. Da ist es selbstverständlich, dass wir ihn in dieser schwierigen Zeit nicht im Stich lassen – selbst wenn die Mahlzeit in der Styropor-Box landet. Immerhin ist es dann noch heiß, wenn wir zu Hause angekommen sind. Auf was ich mich freue, wenn die Corona-Beschränkungen vorbei sind? Einfach mal wieder ziellos durch die Stadt in den Geschäften zu bummeln. Gerade wenn man nichts sucht, findet man oft leichter das, was einem besonders gefällt.
   

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