Warum Eltern Kinderwünsche nicht erfüllen

Geschenke-Veto

Laut einer Umfrage gibt die Hälfte der Eltern zu, dem Kind schon mal ein Geschenk vorenthalten zu haben, weil es ihnen als nicht passend erschien. Foto: dpa

10.12.2021

Nicht immer bringt der Weihnachtsmann das, was bei Kindern auf dem Wunschzettel steht. Denn bevor ein Päckchen tatsächlich unter dem Weihnachtsbaum landet, muss noch eine entscheidende Hürde überwunden werden: die Eltern. Und von denen gesteht gut die Hälfte (51 Prozent), dass sie ihren Kindern schon mal ein Geschenk vorenthalten haben, weil es ihnen nicht passend erschien. Das hat eine YouGov-Umfrage im Auftrag einer Online-Einkaufsplattform unter 1012 Eltern ergeben.

Doch was sind die Gründe dafür, einen Wunsch nicht zu erfüllen? Für 56 Prozent der Befragten ist es ein Ausschlusskriterium, wenn das Objekt der Begierde nicht altersgerecht ist. Dicht dahinter mit 55 Prozent folgt ein zu hoher Preis. Wenn es nicht ihren moralischen Vorstellungen entspricht, legen 33 Prozent ein Eltern-Veto ein.
  

Bei 24 Prozent führt ein zu lautes Spielzeug dazu, dass der Wunsch ignoriert wird. Bei jeweils gut jedem Fünften (21 Prozent) sind es zu viel Plastik oder ein zu kitschiges Design. Nur 8 Prozent stört es, wenn der Wunsch nicht nachhaltig ist. Und 2 Prozent lehnt ein gewünschtes Geschenk ab, wenn es nicht stylisch ist.

Laut der Umfrage haben 5 Prozent der Kinder Glück: Sie bekommen jeden Wunsch erfüllt – egal ob er den Eltern gefällt oder nicht. dpa
  


Viele sparen Geld für Konsum

Die Corona-Pandemie hat die Kauflaune vieler Bundesbürger bisher nicht getrübt. Im Gegenteil: Laut einer repräsentativen Umfrage von Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen erklären 56 Prozent der Bundesbürger, Geld für Konsum auf die Seite zu legen. Im Frühjahr 2021 waren es nur 50 Prozent.

Altersvorsorge nennen der Umfrage zufolge derzeit 55 Prozent der Bundesbürger als Sparmotiv und damit genau so viele wie im Frühjahr 2021. Auf dem dritten Rang befindet sich Wohneigentum – jetzt mit 38 Prozent – nach zuvor 45 Prozent. Die Kapitalanlage verzeichnet aktuell 29 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Kantar befragte über 2000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren. dpa


Kleine Präsente mit großer Wirkung

Lieben Verwandten, Freunden und Bekannten eine Freude bereiten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Dabei kommt es insbesondere auf die Geste an.

Der ideelle Wert und das Signal, an die anderen gedacht zu haben, sind oft wertvoller als der materielle Aspekt. So kann man bereits mit kleinen Aufmerksamkeiten für Glücksmomente sorgen – vorausgesetzt, das Präsent wurde mit Bedacht für die jeweilige Person ausgewählt.

Gelegenheiten für kleine und größere Mitbringsel gibt es in der Advents- und Weihnachtszeit schließlich genug. Besonders schön sind Präsente, die lange im Gedächtnis bleiben und die beschenkte Person durch die gesamte Adventszeit begleiten. djd
  

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.