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HAMBURG: Martin Schwalb hofft im Weihnachtsspiel gegen Ferndorf auf über 8000 Fans

„... da liegt was unterm Baum“

  • Unser Archivbild zeigt Martin Schwalb 2010 als Trainer des HSV Hamburg, als er u. a. den DHB-Pokal und den Supercup gewann und zum zweiten Mal zum „Trainer des Jahres“ gewählt wurde. Foto: dpa

geo. Vor dem morgigen Saison-Auftakt des TuS Ferndorf gegen den HSV Hamburg mit Weltmeister Torsten Jansen als Trainer sprach die Siegener Zeitung mit dem HSV-Vize-Präsidenten Martin Schwalb über die neue Saison, einen möglichen Angstgegner seiner HSV-Handballer, Träume von der 1. Liga und ein paar nette Ideen für Weihnachtsgeschenke. - Das Interview im Wortlaut:

- Siegener Zeitung: „Herr Schwalb, als TV-Kommentator bei Sky erleben Sie Handball auf höchstem Niveau. Kommt da nicht ein bisschen Wehmut auf, dass der große HSV in der 2. Liga spielen muss?“


„Ferndorf hat uns gezeigt, was man in der 2. Liga besser machen muss“


- Martin Schwalb (Vize-Präsident des HSV Hamburg Handball): „Ach nein, das brauche ich nicht, und das ist auch nicht unser primäres Ziel. Wir wissen was wir können. Deshalb werden wir jetzt nicht anfangen zu träumen.“

- SZ: „Nach einer starken Rückrunde haben Sie den Kader Ihrer Mannschaft nun u. a. mit einem langjährigen Bundesligaspieler, Tobias Schimmelbauer, und einem Ex-Nationalspieler, Jens Schöngarth, verstärkt, Geht da nicht die Reise trotzdem nach oben?“

- Schwalb: „In unserer Mannschaft steckt viel Potenzial. Aber es ist ein junges Team, und das braucht nun mal Eckpfeiler. Spieler, die die besonderen Wege gehen, wenn es mal stressig wird. Die jungen Leute bei uns müssen sich entwickeln können, deshalb tut uns ein wenig mehr Erfahrung sicher ganz gut.“

- SZ: „In der letztjährigen Aufstiegssaison hat der HSV nur gegen vier Mannschaften beide Spiele verloren, zwei davon spielen jetzt 1. Liga, einer ist Ihr hanseatischer Nachbar aus Lübeck, und dann war da noch ein starker Aufsteiger. Ist der TuS Ferndorf so etwas wie Ihr Angstgegner?“


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- Schwalb: „Nein, das würde ich nach zwei verlorenen Spielen nicht sagen. Ferndorf hat gegen uns sicher zwei überragende Spiele gemacht und uns gezeigt, was man in der 2. Liga besser machen muss. Vor allem hatte die Ferndorfer Mannschaft klare Lösungen und hat das wirklich gut gemacht, auch wenn ich das Rückspiel in Gummersbach selbst nicht sehen konnte.“

- SZ: „Guter Hinweis: sehen wir Sie am Samstag in der Sporthalle Stählerwiese?“

- Schwalb: Leider nein, denn es fängt ja auch die Bundesliga wieder an. Wegen meiner Verpflichtungen als TV-Kommentator kann ich unsere Auswärtsspiele nur selten live erleben.“

- SZ: Aber vielleicht sehen wir uns dann im Rückspiel am 26. Dezember. Diese Weihnachtsspiele sind ja eine große Nummer beim HSV: 9964 vor zwei Jahren in der 3. Liga gegen Fredenbeck, 9700 letztes Jahr gegen Essen. Wie schaffen Sie das, so viele Zuschauer in die Barclaycard-Arena zu locken? Und wie viele werden gegen Ferndorf kommen?“

- Schwalb: „Handball ist in Norddeutschland und speziell in Hamburg einfach eine große Nummer. Die Arena bietet sich für ein solches Event geradezu an. Und der Termin am 2. Weihnachten ist ein Traum. Alle freuen sich, wieder mal raus zu kommen und Handball zu erleben.“

- SZ: „Also sollten sich Ferndorfer Zuschauer schnell entscheiden, wenn sie im Volkspark mit dabei sein und alles sehen wollen?“

- Schwalb: „An dem Tag haben doch viele nichts mehr zu tun. Außerdem liegen in Hamburg traditionell immer viele Eintrittskarten für dieses Spiel unterm Weihnachtsbaum. Ich rechne gegen Ferndorf mit 8000 bis 10 000 Zuschauern. Also, wer gute Karten haben möchte - die Tickets sind online schon erhältlich.“
   

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