Kunibertusmarkt Hünsborn mit 50 Ausstellern Image 1

HÜNSBORN: 50 Aussteller präsentieren Waren beim Kreativ-, Kunst- und Hobbymarkt

Kunibertusmarkt Hünsborn mit 50 Ausstellern

  • Es lohnt sich, nach Daaden zu kommen: Dort wird den Besuchern am kommenden Wochenende wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten.

sz. Zum 23. Mal öffnet der Kunibertusmarkt Hünsborn seine Pforten. Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. November, steht die örtliche Dorfgemeinschaftshalle wieder ganz im Zeichen von vorweihnachtlicher Atmosphäre. Insgesamt haben sich mehr als 50 Aussteller angemeldet, die ihre Produkte anbieten. Veranstalter ist erneut das „Event-Team“ der Katholischen Pfarrjugend Hünsborn.

Zwischen 3- und 4000 Besucher kommen alljährlich zu dem vorweihnachtlichen Kreativ-, Kunst- und Hobbymarkt. Von Puppen und Strickwaren über Adventsgestecke, Tee, Dekorationsartikel, gefaltete Bücher, Kissen, Karten, Schafsfelle und Glaswaren bis zu Schmuck, Tonarbeiten, Liköre, Öle, Gelee, Kräuter und Krippen wartet ein breites Sortiment auf die Gäste.

Die Produkte können nicht nur in Augenschein genommen, sondern natürlich auch gekauft werden. Nach dem Bummel oder während des Rundgangs an den Marktständen können sich die Besucher mit Speisen und Getränken stärken. Für die Kinder gibt es diverse Unterhaltungsangebote.

Den Erlös des Kunibertusmarkts möchte das „Event-Team“ der Pfarrjugend Hünsborn wieder für karitative Zwecke spenden. Erst vor wenigen Tagen übergab die umtriebige Gemeinschaft 6000 Euro an verschiedene Einrichtungen (die SZ berichtete).


Den Erlös des beliebten Marktes spendet das „Event-Team“ an gemeinnützige Organisationen aus dem hiesigen Raum.


Der beliebte Markt ist stets ein echter Publikumsmagnet. Viele Menschen aus nah und fern werden am Wochenende wieder die Gelegenheit nutzen, liebevoll hergestellte Geschenke für Weihnachten oder für das eigene Zuhause zu erwerben.

Mit großem Engagement sorgt das rührige „Event-Team“ für einen reibungslosen Ablauf an den beiden Tagen. Um den beliebten Markt nicht nur auf- und wieder abzubauen, sondern ihn auch an beiden Tagen zu einer regelrechten Anlaufstelle werden zu lassen, ist äußerst viel Einsatz erforderlich. Denn die Organisatoren legen großen Wert darauf, dass sich die Besucher in der Hünsborner Dorfgemeinschaftshalle wohlfühlen und angenehme Stunden verbringen. Dass sie das auch stets tun, zeigt sich bereits mit Blick in das Foyer. An den vollbesetzten Tischen herrscht immer reges Treiben, und die fleißigen Helferinnen und Helfer in der Küche sowie am Waffelstand legen sich kräftig ins Zeug, um die Gäste zufriedenzustellen.

Auch am Stand mit Glühwein und Heißgetränken halten sich die Menschen gerne auf – insbesondere bei niedrigen Temperaturen. In der Halle wiederum können sich die Besucher an den fantasievoll geschmückten Ständen auf die anstehende Adventszeit einstimmen und ganz besondere Dinge wie Kerzen, Holzarbeiten, Kekse, Gewürze, Handarbeiten, Malerei und vieles mehr erwerben. Für fast jeden Geschmack gibt es etwas Passendes im Angebot.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr ist zum Beispiel auch wieder Valeska Hofmann beim Kunibertusmarkt dabei, die unter dem Firmennamen „Zwillingsnaht“ neben ausgefallenen und selbstgenähten Kleidungsstücken unter anderem auch Puschen aus Stoff oder Leder von Größe 18 bis Größe 50 anbietet.

Die Jüngsten kommen einmal mehr auf ihre Kosten, wenn der „Kunibär“ durch die Halle wandert und kostenlos Süßigkeiten verteilt. Zudem können sich die Kleinen an Spielständen die Zeit vertreiben oder sich schminken lassen. Der Kindergarten „Arche Noah“ ist auch wieder vor Ort und hat sein Angebot unter das Stichwort „Engel“ gesetzt.

Der Markt ist jedenfalls bekannt für seine ausgefallenen Produkte. Freuen darf man sich daher jetzt schon unter anderem auf Papierdrahtfiguren, beleuchtete Objekte, Waren rund um das Thema „Typisch Wendsch“, Rumpelherzchen oder Fotokarten. Und abermals ist auch die Siegener Zeitung mit einem Stand vertreten.

Der Kunibertusmarkt ist an beiden Veranstaltungstagen jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet.


WiCo Wichmann, Otto & Cie GmbH+Co. KG

Erinnerung an Kölner Bischof Kunibert

12. November ist der Gedenktag des Heiligen

sz Hünsborn. Der Kunibertusmarkt trägt seinen Namen als Reminiszenz an den Patron der Hünsborner Pfarrkirche. Über ihn ist der Internet-Enzyklopädie Wikipedia zu entnehmen, dass der Kölner Bischof Kunibert dem moselfränkischen Adel entstammte. Bischof wurde er im Jahr 623 wider Willen auf Befehl des Königs und einer Synode. Nach seiner Ernennung zum Bischof von Köln soll ihn eine Taube zur Grabstätte der heiligen Ursula geführt haben.

Die Fredegar-Chronik berichtet, dass Kunibert als Bischof von Köln einer der engsten Berater und Mahner des letzten bedeutenden merowingischen Königs Dagobert I. wurde. Dagobert I. machte Kunibert 634 zum Regenten seines unmündigen Sohns Sigibert III. Nach dem Tod Dagoberts 639 einigte sich Kunibert mit dem Hausmeier Pippin auf Sigibert als Nachfolger. Pippin und Kunibert schlossen einen ewigen Freundschaftsbund.

Kunibert war sehr wahrscheinlich an der schriftlichen Fixierung des merowingischen Gesetzbuches „lex ribuaria“ beteiligt, durch die das Bistum Köln endgültig in den merowingischen Reichsverband integriert wurde.

Er missionierte bei den Sachsen und in Friesland. In seiner Amtszeit sollen die Kirchen und Klöster im Bistum aufgeblüht sein. Er ließ der örtlichen Überlieferung zufolge an der Stelle der heutigen Kunibertskirche einen dem heiligen Clemens geweihten Vorgängerbau errichten, in dem er 664 auch beigesetzt wurde.

Kunibert wird insbesondere in Köln als Heiliger verehrt, sein Gedenktag ist der überlieferte Todestag, der 12. November. Seine Gebeine wurden im Mittelalter erhoben und werden heute in einem Schrein in der Apsis der ihm geweihten Kirche St. Kunibert in Köln aufbewahrt.
    

- Anzeige -
Wurm Veranstaltungstechnik
Fahrschule Gräve & Jadatz GmbH
Koch Werbetechnik
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.