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HERDORF: Der Staat heizt quasi mit: Förderprogramme im Fokus / Tag der offenen Tür bei der Fa. Peter Bohl

Zuschüsse wie noch nie

  • Geschäftsführer Peter Bohl und seine Töchter Johanna und Franziska (r.), die mittlerweile beide ins Familienunternehmen eingestiegen sind, freuen sich auch zum Tag der offenen Tür über interessierte Kundschaft. Fotos: dach(3)/Firma(1)

dach. Warm hat’s jeder gern in den eigenen vier Wänden. Die Frage ist nur: Wie kommt die Behaglichkeit ins Haus? Wie die Welt an sich, wird auch das Thema Heizen ständig komplexer, es gibt immer neue Möglichkeiten und Optionen. Um hier für mehr Durchblick zu sorgen, veranstaltet die Fa. Peter Bohl am Samstag, 1. Februar, ihren Tag der offenen Tür in ihrer „Zentrale“ am Buchenhang 36 in Herdorf.

Dabei soll es an diesem Tag (von 10 bis 16 Uhr) im Besonderen um Fördermöglichkeiten gehen. Denn noch nie konnten Verbraucher auf solch stattliche Zuschusszahlungen setzen wie dieser Tage. „Also so hoch wie derzeit, haben wir die noch nicht gehabt“, sagt Chef Peter Bohl. So winkt beim Austausch einer Ölheizung ein Fördersatz von bis zu 45 Prozent. Und selbst bei Neubauten kann es je nach Wahl der Anlage sein, dass der Bund sich mit bis zu 35 Prozent der Kosten an der Anschaffung beteiligt. Und eine relativ neue Technik wie eine Brennstoffzelle kommt dank dieser Summen etwa auf das Preisniveau einer klassischen Ölheizung. Peter Bohl: „Der Verbraucher wird durch den Staat so aufgestellt, dass es auch funktioniert.“


Je nach Heizungsanlage übernimmt der Bund bis zu 45 Prozent der Kosten. Und auch beim barrierefreien Umbau von Bädern winken Zuschüsse.


Das rührt sicherlich von der politischen Großwetterlage her. Der Klimawandel steht ante portas, die vergangenen Hitzesommer haben das eindrucksvoll bewiesen. Und nicht zuletzt Greta Thunberg und ihre Bewegung haben einiges in der öffentlichen Wahrnehmung bewirkt – was nun mal auch in die Politik durchgeschlagen ist und sich in den Förderungen neuer Heizanlagen manifestiert. Aber eben auch bei den Verbrauchern hat sich das Bewusstsein für das Mega-Thema unserer Zeit geschärft. Daher geht so mancher mit dem Gedanken schwanger, die Art des eigenen Energieverbrauchs umzustellen. Und die gesunkenen Kosten dafür? „Bringen viele ins Grübeln“, so Bohl.

Allerdings ist es nicht ganz einfach, sich auf eigene Faust durch den berühmt-berüchtigten Förder-Dschungel zu schlagen. Dabei helfen die Mitarbeiter der Fa. Peter Bohl gerne. Um ein Gefühl für das Thema zu entwickelt, lohnt sich eine Stippvisite beim Tag der offenen Tür. Vertiefen kann man alle entscheidenden Aspekte dann bei einem entsprechenden Beratungstermin. Die Fa. Peter Bohl übernimmt dann auch gerne die Abwicklung der Förderanträge.

Die Hocheffizienz-Wärmepumpe ist eine von mehreren Möglichkeiten, das Eigenheim zu heizen – mittlerweile auch Häuser ohne Fußbodenheizung
Die Hocheffizienz-Wärmepumpe ist eine von mehreren Möglichkeiten, das Eigenheim zu heizen – mittlerweile auch Häuser ohne Fußbodenheizung
Die Beratung für Bäder übernehmen bei der Fa. Peter Bohl Madeleine Kölschbach (l.) und Alexandra Schäfer – auch am Tag der offenen Tür.
Die Beratung für Bäder übernehmen bei der Fa. Peter Bohl Madeleine Kölschbach (l.) und Alexandra Schäfer – auch am Tag der offenen Tür.

Das trägt sicherlich dazu bei, dass bereits jetzt schon jede Menge Anfragen für neue Heizungsanlagen eingegangen sind. Aber: „Wir sind darauf eingestellt, können alles anbieten“, sagt der Chef.

Für alle Sparten, die die Fa. Peter Bohl bedient, stehen am Tag der offenen Tür die Service-Mitarbeiter bereit, also auch für die Themen Smart Home (Automatisierung im Eigenheim) und Photovoltaik samt Batteriesystemen. Wobei es auch hier so ist wie im richtigen Leben: Alles hängt mit allem zusammen.

Denn beim Heizen kommen PV-Anlagen genauso ins Spiel wie eben der Stromspeicher im Keller (samt Cloud-Lösung). Eine Hocheffizienz-Wärmepumpe oder eine Pelletheizung kann ebenso interessant sein wie etwa ein wassergeführter Holzofen. Daher ist es durchaus sinnvoll, dass am Tag der offenen Tür auch Vertreter diverser Herstellerfirmen in Herdorf vor Ort sind.

Und selbst bei der Badsanierung macht der Staat den Säckel auf. Wer die Barrierefreiheit im Sinn hat (ebenerdige Dusche, erhöhtes WC), kann sich über eine zehnprozentige Kostenübernahme freuen. Das gilt auch für besonders kleine Bäder. Dafür – auch für die Umsetzung von Ideen zur idealen Nutzung von Fläche inklusive großer Duschräume – ist das Team der Fa. Peter Bohl Experte.

Bald soll die Ausstellung (Bäder, Heizsysteme, Photovoltaik und Speicher) in der Firmenzentrale jeden letzten Samstag im Monat von 9 bis 13 Uhr geöffnet sein. Dann stehen zwei Berater Rede und Antwort. Und auch am Standort Netphen-Deuz soll es demnächst einen Tag der offenen Tür geben, nämlich am Samstag, 25. April.
  

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