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IRMGARTEICHEN: Caritas Kita „St. Cäcilia“ wurde kürzlich feierlich neu eröffnet / Einrichtung bietet Platz für über 70 Kinder ab einem Jahr

Planung, Bau und Umzug funktionierten reibungslos

  • Im August 2018 erfolgte der erste Spatenstich, im April dieses Jahres fand das Richtfest statt: Seit Kurzem nun hat die Caritas Kindertagesstätte „St. Cäcilia“ ihren regulären Betrieb aufgenommen. Fotos: Caritasverband Siegen-Wittgenstein

sz. „Wer will fleißige Handwerker sehen?“ Die Kinder in der Caritas Kita „St. Cäcilia“ in Irmgarteichen können derzeit sogar echte Handwerker bei ihrer Arbeit beobachten. Denn durch die großen Fenster ihrer neuen Einrichtung haben sie einen perfekten Blick auf die Außenanlage, an der derzeit noch gearbeitet wird.

Eine Woche, nachdem in der Kita bereits der reguläre Betrieb begonnen hatte, fand nun die offizielle Feierstunde zur Eröffnung statt. Der Einladung waren zahlreiche Eltern, Großeltern und Kinder sowie Vertreter öffentlicher Stellen und interessierte Irmgarteichener gefolgt. Und für alle hatte Matthias Vitt, Vorsitzender des Caritasverbandes Kreis Siegen-Wittgenstein, Worte des Dankes und auch des Lobes mitgebracht: „Planung, Bau und Umzug haben so reibungslos und unkompliziert funktioniert, wie man es sich nur wünschen kann.“ Nach einem geplanten Trägerwechsel habe man sich sogleich mit dem Jugendamt, der Kirchengemeinde und der Stadt Netphen zusammengesetzt und die Planungen begonnen.

Im August 2018 erfolgte der Spatenstich, im April dieses Jahres fand das Richtfest statt. Architekt Axel Stracke habe dabei mit seinem Anspruch an Ästhetik und in Zusammenarbeit mit Kita-Leiterin Sarah Wagener und Fachbereichsleiterin Anne Büdenbender mehr als gute Arbeit geleistet, unterstrich Vitt. „Die zurückliegenden Monaten waren geprägt von Herausforderungen: Die Bauphase und der Trägerwechsel sind dabei von allen Beteiligten pragmatisch und lösungsorientiert umgesetzt worden. Und das ist bei so vielen Veränderungen nicht selbstverständlich“, betonte der Vorsitzende.

Fachbereichsleiterin Anne Büdenbender, Vorsitzender Matthias Vitt, Leiterin Sarah Wagener, Architekt Axel Stracke und Pfarrer Werner Wegener (v.l.) bei der Eröffnung
Fachbereichsleiterin Anne Büdenbender, Vorsitzender Matthias Vitt, Leiterin Sarah Wagener, Architekt Axel Stracke und Pfarrer Werner Wegener (v.l.) bei der Eröffnung

Denn es hat nicht nur ein neues Kindergartenjahr begonnen, das neue Kinder und Eltern mit sich bringt, auch das Team der Einrichtung wurde neu zusammengestellt: Erzieherinnen aus der alten Kita und neue Kolleginnen haben Anfang August in den Containern, in denen die Einrichtung vorübergehend untergebracht war, gemeinsam die Arbeit aufgenommen. „Wir sind in dieser kurzen Zeit bereits zu einem echten Team geworden, das sich gut ergänzt und in nur zwei Tagen den Umzug in die neue Einrichtung gemeistert hat“, betonte Sarah Wagener. Gemeinsam können sie sich dort nun dem Konzept der Einrichtung widmen, das Matthias Vitt noch einmal verdeutlichte: „Wir sind eine Kita mit christlichen Wurzeln, die die Nähe zum Dorf und realem Leben leben möchte. Auf der Grundlage des christlichen Glaubens wollen wir unseren Kindern den Weg in ein gelingendes Leben öffnen. Unsere Erzieherinnen sind liebevolle Chancengeber.“ Beide dankten dem Förderverein, der nicht nur eine Tombola und Snacks organisiert, sondern zudem auch hochwertige Spielgeräte als Geschenk dabei hatte. Damit dies auch in Zukunft möglich ist, ermunterte Mitglied Sabrina Grund alle Anwesenden, sich im Verein zu engagieren.

Auch viele andere Gäste hatten Geschenke und liebe Worte mitgebracht. Axel Stracke schenkte den Kindern einen Nistkasten mit Kamera, sodass sie zukünftig die Vogeleltern bei der Aufzucht ihrer Jungen auf einem großen Bildschirm beobachten können.

Der Heimatverein hatte eine Nestschaukel für die Turnhalle gekauft, Ortsbürgermeister Gerhard Schmitt sprach von einem ganz besonderen Tag für Irmgarteichen und überreichte einen Umschlag mit hilfreichem Inhalt.

Paul Wagener, Bürgermeister der Stadt Netphen, und Ortsbürgermeister Rainer Berlet aus dem Nachbarort Werthenbach waren ebenfalls in der Reihe der Gratulanten zu finden. Eine ganz wichtige Aufgabe übernahm Pfarrer Werner Wegener; er segnete die Einrichtung und sprach ein Gebet. Ebenso wie die Kinder, die außerdem ein Lied vorbereitet hatten. Und welches wäre passender gewesen, als das Lied über die Handwerker, allerdings in personalisierter Version.

Im Anschluss hatten die Gäste noch viel Zeit, um sich die Einrichtung in Ruhe anzusehen, es gab eine Buttonmaschine und Kinderschminken. Während drinnen gefeiert wurde, waren die Handwerker draußen mit ihren letzten Handgriffen am Außengelände beschäftigt. Bald können die Kinder dann auch dieses zum Spielen und Toben nutzen.
   

Auf einen Blick

Die Caritas Kindertagesstätte „St. Cäcilia“ ist integrativ und bietet auf 900 m³ Platz für über 70 Kinder ab einem Jahr. Den vier Gruppen steht jeweils ein großer Raum sowie mindestens ein weiteres Zimmer zur Verfügung. Im mehr als geräumigen Flur wird mittags gemeinsam gegessen und zusammen gespielt, die Turnhalle bietet viel Platz für die ersten sportlichen Aktivitäten und im gemütlichen Schlafraum kommen die Kleinsten zum Mittagsschlaf zusammen. Das rund 4000 m³ große Außengelände besteht aus Rasen- und Spielflächen, Bäumen und Sträuchern und ist barrierefrei erreichbar.

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