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Brennholz selber machen

  • Viele Verbraucher machen ihr Brennholz für den heimischen Kamin direkt im Wald. Die Forstämter setzen dafür die Vorlage eines Motorsägenscheins voraus.              Foto: pixabay

djd. Viele Verbraucher haben bereits den besonderen Reiz eines modernen Kaminofens für sich entdeckt. Das Spiel der Flammen ist schon optisch eine Wohltat, zudem wird die Wärme des prasselnden Feuers als besonders angenehm empfunden. Und ein Kaminofen verleiht dem Wohngefühl eine ganz besondere Note und wertet zudem jeden Raum auf individuelle Art und Weise auf.


Die Experten des Fachhandels helfen mit ihrem Wissen weiter.


Viele Forstämter bieten Brennholz zur direkten Abholung aus dem Wald an. Der Kauf von liegendem Holz bei den Forstämtern ist preislich attraktiv, setzt aber vor Ort ein transportgerechtes Zerteilen der erworbenen Stämme voraus.

Mit einer Motorsäge lässt sich diese Arbeit schnell und komfortabel erledigen – vorausgesetzt, der Kaminbesitzer ist in der Anwendung geübt. „Die Forstämter verlangen meist, dass ein Motorsägenschein vorgelegt wird. Entsprechende Kurstermine kann man ebenfalls vor Ort beim Revierförster erfragen“, erklärt Spezialist Mario Wistuba. Neben der richtigen Handhabung des Geräts kommt es auch auf die passende persönliche Schutzausstattung an: Motorsägenstiefel mit griffiger Profilsohle, eine Schnittschutzhose oder Beinlinge mit Schnittschutzeinlage, eine Schutzbrille, Arbeitshandschuhe sowie ein Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz sorgen für beste Voraussetzungen und ein sicheres Arbeiten.

Mit der Motorsäge lässt sich das Holz zuschneiden. Unverzichtbar ist dabei eine geeignete Schutzausstattung. Foto: djd/Stihl
Mit der Motorsäge lässt sich das Holz zuschneiden. Unverzichtbar ist dabei eine geeignete Schutzausstattung. Foto: djd/Stihl

Besonders einfach geht das Brennholzmachen mit Sägen der neuesten Generation vonstatten. Aufgrund der geringen Geräuschentwicklung ist beispielsweise bei akkubetriebenen Geräten sogar das Arbeiten ohne Gehörschutz möglich. Neueste Modelle sind kompakt, leistungsstark und liegen mit ihrem ergonomischen Design auch über längere Zeit gut in der Hand. Eine hochwertige Spaltaxt, um das gelagerte Holz zu zerteilen, rundet die Ausstattung ab. Da die Nachfrage nach Brennholz erfahrungsgemäß groß ist, zahlt sich ein rechtzeitiges Informieren und Reservieren bei den Forstämtern in jedem Fall aus. 


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Bei allem kommt es darauf an, das Holz richtig und dekorativ zu lagern: Selbstverständlich darf nur trockenes Brennholz in den Kamin. Frisches Holz aus dem Forst braucht erst einmal seine Zeit, um gründlich durchzutrocknen. Der Lagerplatz sollte überdacht und gut durchlüftet sein. Wer das Praktische mit dem Dekorativen verbinden will, kann das Holz auf folgende Weise aufbewahren: Rund um eine Laube aufgeschichtet, bildet es einen attraktiven Blickfang im Garten. Spezielle Holzregale, die sich aufeinander stapeln lassen, dienen als Sichtschutz.

Mit einem soliden Spaltbeil lassen sich aus den getrockneten Stammabschnitten dann kamingerechte Holzstücke spalten. Weitere Informationen und wichtige Tipps halten in diesem Zusammenhang auch die Experten des Fachhandels bereit.
   

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