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FEUDINGEN: Das Bestattungsinstitut Bernshausen bietet zahlreiche Dienstleistungen im Trauerfall

Einen zweiten Standort gegründet

  • Jonas und Albrecht Bernshausen sowie Daniela Werner sind auf die neuen Aufgaben in Feudingen vorbereitet. Foto: lh

lh. Anfang 2018 fasste die Familie Bernshausen den Entschluss zum eigenen Bestattungsinstitut in Feudingen, bereits im Sommer starteten die Baumaßnahmen für die neue Firma in Feudingerhütte. Vor wenigen Wochen wurde der Neubau fertiggestellt – jetzt fehlt nur noch der Feinschliff, bis das Institut seinen Betrieb aufnehmen kann. Bisher beschränkte sich die Arbeit des Unternehmens auf den Erndtebrücker Raum, hier hatte Albrecht Bernshausen als Steinmetzmeister das ehemalige Bestattungsinstitut Weyand vor einigen Jahren übernommen.


„Der Bau des neuen Instituts hat sehr gut funktioniert, wir danken daher allen beteiligten Firmen für einen reibungslosen Ablauf.“


Die Gründung eines weiteren Standortes in Feudingen habe sich in einigen Punkten angeboten, zumal der angrenzende Steinmetzbetrieb Grabmale Bernshausen ebenfalls zum Geschäft gehört. „Der Bau des neuen Instituts hat sehr gut funktioniert, wir danken daher allen beteiligten Firmen für einen reibungslosen Ablauf“, fasste es Jonas Bernshausen, Eigentümer des neuen Instituts, zusammen. Die Räumlichkeiten bieten viele neue Dienstleistungen im Trauerfall an und ergänzen so den Standort Erndtebrück optimal.

In dem Besprechungsraum mit angrenzendem Büro besteht für die Familien und Angehörigen die Möglichkeit, den Ablauf einer Trauerfeier mit dem Institut abzusprechen und Beratungsgespräche zu führen. Neben der Frage nach der Bestattungsart sowie Ort und Größe der Trauerfeier werden natürlich auch Leistungen wie die Todesanzeige in der Zeitung, Behördengänge oder die formale Abmeldung des Verstorbenen auf den Ämtern auf Wunsch der Angehörigen übernommen.

Angehörige können unterschiedliche Modelle von Särgen und Urnen auswählen, die bei der Bestattung verwendet werden sollen. Fotos (2): lz
Angehörige können unterschiedliche Modelle von Särgen und Urnen auswählen, die bei der Bestattung verwendet werden sollen. Fotos (2): lz
Der Versorgungsraum erfüllt alle hygienischen Bedingungen, um einen Verstorbenen für die Bestattung und den Abschied von den Angehörigen noch einmal herzurichten.
Der Versorgungsraum erfüllt alle hygienischen Bedingungen, um einen Verstorbenen für die Bestattung und den Abschied von den Angehörigen noch einmal herzurichten.


„Für die meisten Familien ist die Abwicklung eines Trauerfalls einfach zu schwierig und zu kompliziert geworden, daher versuchen wir, so gut es geht dabei zu helfen“, erklärte Daniela Werner, Bürokraft des neuen Instituts, im SZ-Gespräch. „Einerseits ist es eine sehr dankbare Arbeit, andererseits erfordert es jeden Tag aufs Neue viel Feingefühl, da man die Familien in einer absoluten Ausnahmesituation kennenlernt. Daher ist eine langfristige Begleitung der Familie sehr wichtig“, fügte sie hinzu. Angrenzend an das Besprechungszimmer haben Angehörige in einem kleinen Raum in ruhiger Atmosphäre noch einmal die Gelegenheit zum Abschied nehmen.

In dem Ausstellungsraum können die Angehörigen verschiedene Modelle von Särgen und Urnen ansehen und auswählen, die bei der Bestattung verwendet werden sollen. Den größten Unterschied und damit die ideale Ergänzung zu Erndtebrück bildet der Versorgungsraum mit integrierter Kühlkammer. Der Raum erfüllt alle hygienischen Bedingungen, um einen verstorbenen Menschen für die Bestattung und den Abschied von den Angehörigen noch einmal herzurichten. Für die meisten Menschen sei es besser, den Verstorbenen ein letztes Mal so zu sehen, wie er immer ausgesehen hat, das sei gerade nach Unfällen sehr wichtig, erklärte Jonas Bernshausen.

Die Standorte Erndtebrück und Feudingen werden als zwei eigenständige Firmen geführt, sollen sich aber zukünftig in einigen Punkten ergänzen – beispielsweise dann, wenn sich die Familie dazu entschließt, die Trauerfeier und die Beisetzung an verschiedenen Orten durchzuführen. Bisher sind im Institut sechs Mitarbeiter beschäftigt, die besonders wichtig für die Überführungen der Verstorbenen und damit für einen zügigen, problemlosen Ablauf des Trauerfalls sind. Bisher übernimmt Jonas Bernshausen als staatlich geprüfter Bestatter den Betrieb, allerdings plant er bereits in naher Zukunft eine höhere Qualifikation durch die Fortbildung zum Bestattermeister.
  

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