Über Berg und Tal - Sauerland

Foto: Sauerland-Radwelt-Dennis Stratmann

15.07.2021

ERFRISCHENDE TOUR AN DEN SEEN ENTLANG 

Die Bigge-Lister-Seenroute ist weitgehend steigungsarm  

„Bigge-Lister-Seenroute“: Diese Radtour verläuft auf knapp 50 Kilometern zum großen Teil an den Ufern von Biggesee und Listersee entlang. Sie ist weitgehend steigungsarm und daher auch für Familien geeignet, die sich die Länge dieser Strecke zutrauen. Der Start ist in Neu-Listernohl, einem Ortsteil von Attendorn. Von dort geht es südwärts, immer in Ufernähe bis zum Listerdamm, der die Wassermassen der beiden Geschwisterseen trennt, dann um den Listersee herum und weiter am Biggeesee entlang. Ein kleiner Abstecher in die Innenstadt von Olpe ist eine gute Idee, sei es zum Mittagessen oder zu einer Rast in einem Eiscafé. Am Ostufer des Biggesees führt die Runde weiter, gegen Ende der Tour wartet dann ein besonderer Höhepunkt: der Skywalk Biggeblick, die futuristische Aussichtplattform mit atemberaubender Sicht auf den See. Über den Biggedamm geht es zurück zum Ausgangspunkt. 

Im Sommer hat diese Radtour besonders erfrischende Ablenkungen zu bieten: Mehrere Badebuchten und Strandbäder laden zu längeren Pausen am und im Wasser ein. Badesachen also nicht vergessen!


Foto: Stadt Lennestadt
Foto: Stadt Lennestadt

EINE BURG, VIEL FACHWERK UND JEDE MENGE NATUR

Knapp 25 Kilometer lang ist die familienfreundliche Radtour

Tour „Rund ums Veischedetal“: Knapp 25 Kilometer lang ist diese familienfreundliche Radtour. Sie beginnt in Lennestadt-Bilstein, dem Ort mit der Burg. Majestätisch thront Burg Bilstein auf einem Felsen über dem Dorf, sie ist heute eine beliebte Jugendherberge. Bevor das Radeln beginnt, lohnt sich ein Besuch der historischen Kulisse – auch wegen des Ausblicks. Die Radtour führt von Bilstein am Veischedebach entlang über Bonzel bis nach Grevenbrück – wo eine Einkehr zum Beispiel im „EssBahnhof“ möglich ist. Weiter geht es dann über den Sandberg und ins landschaftlich reizvolle Repetal, durch das Bundesgolddorf Niederhelden. Über den Buchhagen führt die Strecke wieder ins Veischedetal und durch die schmucken Fachwerkdörfer Oberveischede und Kirchveischede bis zum Ausgangspunkt zurück.

In Bilstein gibt es ein Naturfreibad – alle, die mögen, kühlen sich also im Anschluss noch im Wasser ab.


Foto: Drolshagen Marketing-Kurt Hardenacke
Foto: Drolshagen Marketing-Kurt Hardenacke

KLEINE, FEINE TOUR

Ein Labyrinth und den längsten Radtunnel erkunden

„Steinbruch-Runde“: Diese kleine, feine Tour hat ihren Namen von den Steinbrüchen bekommen, die die Radfahrenden bei Gipperich und Scheda passieren. Start der 18 Kilometer langen Runde ist in Drolshagen. Erste Station ist kurz darauf das Heckenlabyrinth oberhalb von Stupperhof. Gut zu wissen: Es ist ein besonderes Symbol der Mitte und ein Ort der Meditation. Denn das Labyrinth ist kein Irrgarten, der Weg ist ohne Verzweigungen.

Weiter geht es nordwärts nach Wegeringhausen und nach Scheda, dann wieder Richtung Süden über Junkernhöh und Germinghausen. In Hützemert, gegen Ende der Runde, steht der „Alte Bahnhof“, eine Jausenstation mit Eisenbahnambiente. Im Sommer ist die Gastronomie am Samstag- und Sonntagnachmittag für Ausflugsgäste geöffnet. Unweit des „Alten Bahnhofs“ liegt der Wegeringhauser Tunnel, mit 724 Metern der längste Radtunnel in NRW. Er ist unbedingt einen Abstecher wert. Aber immer dran denken: Zurück nach Drolshagen geht es in die entgegengesetzte Richtung. 
   

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