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Das Bauprojekt „Neues Gemeindezentrum“ setzt Akzente

Nach Plan verwirklicht

  • Das neue Gemeindezentrum und die Haardter Kirche sind über eine Glasverbindung aneinander angeschlossen. Fotos: Dr. Volker Gastreich

vg Weidenau. „Wir hatten hier durchaus manche Herausforderung in den vergangenen Monaten zu meistern“, sagt Hans Werner Strunk vom gleichnamigen Architekturbüro aus Sohlbach, der bei der Umsetzung des Bauprojektes „Neues Gemeindezentrum Haardter Kirche“ die Regie führte. „Allem voran war es natürlich das Thema ,Denkmalschutz’ das höchste Priorität besaß und das alle Beteiligten beschäftigte.“ Lange Zeit sei auch innerhalb der Gemeinde darüber diskutiert worden, wie man das Projekt am besten angehen könne. „Es bestand irgendwann einfach aufgrund des demografischen Wandels dringender Handlungsbedarf, uns von manchen unserer Gebäude zu trennen“, sagt auch Pfarrer Martin Eerenstein. „Zu diesen Immobilien gehörten auch das Calvinhaus, das Pfarrhaus Nummer drei, ein Gemeindehaus und auch das HermannReuter-Haus oberhalb unserer Kirche.“

Durch den Verkauf der Gebäude und Flächen konnte das neue Zentrum schließlich überhaupt erst verwirklicht werden. „Denn wir haben derzeit 6000 Gemeindemitglieder und wollen nun an zwei zentralen Stellen alle vorhandenen Kräfte bündeln.“

Architekt Hans Werner Strunk setzte in Zusammenarbeit mit vielen heimischen Handwerksfirmen die entsprechenden Ideen um. „Eine Besonderheit ist dabei auch, dass das neue Gebäude allein über Glas an die alten Mauern der Kirche anschließt. Es stehen also nicht – wie sonst üblich – Gebäudemauern an Gebäudemauern“, so der Architekt. „Zudem kann man von der Kirche aus unmittelbar in das moderne Zentrum gelangen und umgekehrt. Das Alte verschmilzt quasi mit dem Neuen auf ganz leichte und ungezwungene Art und Weise.“

Bereits 2014 seien erste Pläne diesbezüglich erstellt worden. Und das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Das Gebäude hebt sich mit seinen Glasfronten und der dunklen Tonziegel-Fassade harmonisch von der Silhouette der Kirche ab und geht gleichsam in ein Wechselspiel mit dem Gotteshaus ein. „Alles wirkt harmonisch. Darauf kam es uns allen an.“ „Zudem zeigt das Haus bereits von Weitem mit den großen beleuchteten Fenstern und dem in den Abendstunden illuminierten Kirchturm, dass hier einfach Leben ist“, so Pfarrer Martin Eerenstein.

Stolz sind alle Beteiligten auch auf die technischen Raffinessen des neuen Zentrums, allem voran auch auf die hochmoderne Heizungsanlage mit Wärmepumpen. „Und wir freuen uns sehr, dass das Projekt unter der Regie von Hans Werner Strunk, in Zusammenarbeit mit der engagierten Bauleitung und den fachkundigen heimischen Firmen, nach Plan und reibungslos durchgeführt werden konnte“, so Pfarrer Martin Eerenstein.
    

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