Marco de Longueville mag nicht nur die bunten Plaketten

Von der Aktion überzeugt

Marco de Longueville ist der Licht-Test-Botschafter im Jahr 2020. Foto: ProMotor

8.10.2020

Marco de Longueville ist vom Kfz-Gewerbe und der Deutschen Verkehrswacht zum Botschafter für den Licht-Test 2020 gekürt worden. Auf Facebook und Instagram konnten Licht-Test-Fans posten, warum die Verkehrssicherheitsaktion für alle Autofahrer so wichtig ist.

„Als Kind wollte ich immer, dass meine Eltern zum Licht-Test fahren, weil mir die bunten Plaketten so gut gefallen haben“, erklärt er sein Engagement. Für die offiziellen Kampagnenfotos stand Marco nun in einem Autohaus in Solingen vor der Kamera. „Der Licht-Test macht wenig Aufwand und erreicht dabei sehr viel“, sagt Marco de Longueville, der bei der Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr – Oberhausen arbeitet und deshalb auch beruflich mit dem Kfz-Gewerbe verbunden ist.

Der neue Licht-Test-Botschafter ist ein großer Auto-Fan. Vor allem französische Kleinwagen aus den 80er- und 90er-Jahren haben es ihm angetan. In Scheiben seiner Fahrzeuge kleben Licht-Test-Plaketten aus verschiedenen Jahrzehnten. „Seitdem ich selbst hinter dem Steuer sitze, ist mir klar, wie wichtig es ist, zu sehen und gesehen zu werden. Niemanden unnötig zu blenden ist für mich Ausdruck von Rücksichtnahme und Verantwortung.“

Mit dieser Botschaft wird Marco de Longueville in diesem Herbst in On- und Offlinemedien für die Aktion Licht-Test werben. Vom Effekt des Licht-Tests ist er überzeugt und so will er möglichst viele Autofahrer in ganz Deutschland dafür gewinnen, bei der Verkehrssicherheits-Aktion mitzumachen. Im Oktober sollen sie ihre Fahrzeugbeleuchtung in den teilnehmenden Kfz-Werkstätten überprüfen lassen. Dafür gibt es dann eine neue Plakette auf die Windschutzscheibe.

Seit 1956 organisiert das Deutsche Kfz-Gewerbe den Licht-Test gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht. „Licht, Sicht und Sicherheit“ ist 2020 das Motto der Verkehrssicherheitsaktion, die von Osram, der Nürnberger Versicherung, Mitsubishi Motors und Auto Bild unterstützt wird. Schirmherr ist auch in diesem Jahr Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. pm


Winterreifen: Pflicht oder freiwillig?

Die Mehrheit in Deutschland kennt sich nicht richtig mit den Bestimmungen zu Winterreifen aus. Das hat eine YouGov-Umfrage ergeben. So gibt rund jeder Zweite (55 Prozent) die falsche Antwort auf die Frage, ob es in Deutschland eine Pflicht für Winterreifen gibt. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) denkt, dass sie grundsätzlich von Oktober bis Ostern ans Auto müssen. Jeder Fünfte (20 Prozent) ist der Meinung, dass es keine Pflicht gibt. Nur etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) kennt die richtige Antwort. In Deutschland gibt es eine sogenannte situative Winterreifenpflicht, die unabhängig von einem Zeitraum gilt. Immer bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen wintertaugliche Reifen ans Auto. Befragt wurden 2033 Personen. dpa
   

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