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Familienunternehmen wuchs vom Zwei-Mann-Betrieb zum europaweit agierenden Spezialisten

Der König der Fußböden

  • Fußboden König in Olpe: vom Zwei-Mann-Betrieb zu einem europaweit tätigen Unternehmen, jetzt noch vielseitiger durch einen Neubau mit Angeboten für Privat- wie Geschäftskunden. Foto: Fußboden König

Olpe. Ein echtes Familienunternehmen ist die Firma Fußboden König, die auf eine über 45-jährige Erfolgsgeschichte zurückblickt: Erich König gründete die Firma 1972. Sein Ziel war es, einen Handwerksbetrieb mit angeschlossenem Fachhandel mit hohen Qualitätsanforderungen zu etablieren.

Die erste Ausstellung für Bodenbeläge, Farben und Tapeten wurde an der Westfälischen Straße mitten in Olpe eröffnet. Neun Jahre später entstand das erste Firmengebäude an der Bilsteiner Straße mit rund 500 Quadratmetern Verkaufs-, Ausstellungs- und Lagerfläche. Von zwei Mitarbeitern im Handwerk stieg die Zahl bis 1981 auf 15.

Das Angebot wurde um Estricharbeiten ausgebaut, das Stammpersonal wuchs auf 30. Im Jahr 1996 waren die bisherigen Geschäftsräume zu klein; sie wurden vermietet, nachdem ein neues Firmengebäude am heutigen Standort ganz in der Nähe an der Ziegeleistraße in Olpe zu errichten. Beeindruckende Zahlen: 5500 Quadratmeter Grundstücksgröße, 2700 Quadratmeter Ausstellungs- und Lagerfläche. Alle drei Kinder – Sandra Pokoj, Yvonne Holdinghausen und Sascha König – sind seit 2014 Mitgesellschafter. Tochter Sandra Pokoj und Schwiegersohn Stefan Holdinghausen wurden zudem zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Nach 45 Jahren übergab Erich König 2017 Unternehmen und Verantwortung an die zweite Generation, steht dieser aber bis heute nach wie vor beratend zur Seite. Auch Ingrid König, die über vier Jahrzehnte der Buchhaltung vorstand, hat zwischenzeitlich ihre Verantwortung weitergegeben.

Heute besteht das Unternehmen aus 60 festangestellten Mitarbeitern und 50 weiteren aus Vertragsunternehmen, die überwiegend in bundesweiten Objekten eingesetzt werden. Fußboden König hat sich inzwischen zu einem der größten Bodenbelagsfachhändler und Objekteure in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Tätig ist König mittlerweile im gesamten Bundesgebiet sowie den europäischen Nachbarstaaten.

Aufgrund der steigenden Nachfrage vor Ort hat Fußboden König nun an der Olper Ziegeleistraße einen neuen Fachmarkt eröffnet. Rund 3 Mill. Euro wurden in ein zusätzliches zweigeschossiges Verkaufs- und Verwaltungsgebäude direkt gegenüber dem Stammhaus investiert. Im Erdgeschoss entstand auf rund 900 Quadratmetern ein großzügiger Fachmarkt nicht nur für Fußböden. Dieser bietet besonders für den Privatkunden vor Ort eine noch größere Auswahl an verschiedenen Bodenbelägen. Wohnaccessoires werden im Bereich „Boutique“ angeboten. Unter dem Label „Living Green“ findet die Kundschaft ökologische Bodenbeläge. Privatkunden können wählen, ob sie ihren neuen Bodenbelag direkt mitnehmen und selbst verlegen oder ihn von Mitarbeitern der Firma Fußboden König verlegen lassen möchten.

Im Obergeschoss ist ein großer Ausstellungsbereich für Objektkunden entstanden, dazu Büroräume. Auf einer Fläche von 240 Quadratmetern können sich gewerbliche Kunden im sogenannten „objectRAUM“ ein genaues Bild durch Bemusterung machen. Gesondert wurden Möglichkeiten geschaffen, Bodenund Wandlösungen für Räume mit besonders hohen hygienischen Anforderungen zu zeigen. Durch die Betriebserweiterung entstanden rund zehn neue Arbeitsplätze. sz


Die Wächter der digitalen Infrastruktur

Innofactory GmbH garantieren Sicherheit vor Betriebsspionage

Maumke. „Industrie 4.0“ ist in vielen leistungsstarken Unternehmen der Region längst angekommen. Dabei ist eine absolut zuverlässlige Vernetzung die existentielle Voraussetzung für funktionierende digitalisierte Abläufe. Nils Hambloch und Mario Heuel, Geschäftsführer der Innofactory GmbH in Lennestadt, garantieren ihren Kunden die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Datennetzes und die Sicherheit vor Betriebsspionage und Sabotage.

Für einen digital optimierten Produktionsablauf muss ein ungestörter Datenfluss garantiert sein. Genau an dieser Stelle setzt die Innofactory GmbH an: „Wer über Digitalisierung und intelligente Vernetzung in seinem Unternehmen nachdenkt, braucht einen verlässlichen Dienstleister, der das erforderliche Datennetz bereitstellt“, erklärt Nils Hambloch, und Mario Heuel ergänzt: „Digitalisierung funktioniert nur mit einem hochverfügbaren und absolut sicheren Netzbetrieb.“ Bereits seit 2005 ist das Team von Innofactory auf den Bau und Betrieb von Datentransportnetzen und die Integration industrieller und mobiler Datennetze spezialisiert und sorgt für stabile Verbindungen für die Industrie, für Handel, Handwerk oder Dienstleister und auch im privaten Bereich.

„Auch wenn der Breitbandausbau in der Region noch immer schleppend vorankommt – über Richtfunk oder Glasfaser erreichen wir jeden Standort“, verspricht Hambloch. Der tatsächlich benötigte Leistungsumfang wird auf die individuellen Anwendungsbereiche der Kunden abgestimmt und aus einer Art Baukastensystem optimal zusammengestellt. „Oberste Prioriät hat die uneingeschränkte Verfügbarkeit. Daher sind die Netze grundsätzlich medienredundant und hochverfügbar ausgelegt“, erläutert Heuel. „Drei physikalisch voneinander unabhängige Integrationen in das CoreNetz der Telekom gewährleisten absolut störungsfreie Verbindungen, denn selbst bei Ausfall eines Netzknotens bleiben die Verbindungen stabil.“ Sollte es dennoch zu Ausfällen kommen, können die Kunden von Innofactory sich rund um die Uhr auf einen zuverlässigen Support verlassen. Im Ernstfall – etwa wenn durch die Störung der Datenflüsse Dritte geschädigt werden – steht Innofactory sogar für Haftungsansprüche ein. Damit es erst gar nicht soweit kommt, werden die Datennetze und Verbindungen zum Kunden kontinuierlich überwacht, um mögliche Störungen zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu erkennen.

Als gelisteter Daten-Carrier arbeiten die Dienstleister nach den hohen Datenschutz- und Integritätsanforderungen der Bundesnetzagentur sowie nach den Bestimmungen des deutschen Datenschutzes mit zertifizierten Prozessen und neuesten Datenschutzverordnungen. Eine umfangreiche Zutrittskontrolle, die dynamische Überwachung sämtlicher Datenströme und eine historische Nachverfolgung der Eingriffe in die Datenströme sowie Cyber-Defence-Dienste und Datenanalysen bewahren die betreuten Systeme rund um die Uhr vor externen und internen Angriffen.

Damit Unternehmen in der Region ganz genau wissen, wo sich ihre riesigen, hochsensiblen Datenmengen befinden, betreibt Innofactory gemeinsam mit dem Rechenzentrum der AM GmbH in Meschede eine eigene Cloud. Das Team von Innofactory stammt überwiegend aus der Region und besteht inzwischen aus 27 Ingenieuren, IT-Spezialisten, Vertriebsprofis und Supportmitarbeitern. sz
    

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