Vorbereitungen treffen Image 1

Die Wohnung vor der Anschaffung eines Rollators umrüsten

Vorbereitungen treffen

  • Wenn Menschen einen Rollator benötigen, sollte dieser genau auf ihre Körpergröße eingestellt sein. Zudem raten Experten, die Wohnung umzurüsten. Foto: pixabay

dpa. Nach einem Schlaganfall oder einer Hüftoperation sind ältere Menschen mitunter wackelig auf den Beinen. Ein Rollator kann ihnen dann Halt geben. Bevor das Hilfsmittel jedoch das erste Mal zu Hause zum Einsatz kommt, sollten Angehörige die Wohnung entsprechend umrüsten, rät das Zentrum für Qualität in der Pflege.

Das bedeutet vor allem: Alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die den Gebrauch erschweren. Damit die Wege breit genug sind und der Rollator überall gut durchpasst, müssen Angehörige also unter Umständen Möbel umstellen oder ganz entfernen. Sollte es in der Wohnung Schwellen geben, können kleine Rampen sie ausgleichen. Stolperfallen wie dicke Teppiche sollte man entfernen. Bei dünneren Teppichen lassen sich die Kanten festkleben. Im engen Bad können Haltegriffe den Rollator ersetzen.

Aber nicht nur die Umgebung sollten Angehörige anpassen, sondern auch den Rollator selbst: Die Griffe sollten sich – bei herabhängenden Armen – etwa auf Höhe der Handgelenke befinden.

Der Ellbogen sollte beim Schieben leicht gebeugt sein. Die Bremsen werden so eingestellt, dass sie leicht benutzbar sind. Idealerweise erhalten Betroffene auch eine Einweisung in den Umgang mit dem Gerät – zum Beispiel in der Reha-Klinik.


Geistig wieder fit werden

Vergesslichkeit sollten Betroffene früh genug abklären lassen

dpa. Wortfindungsstörungen und andere Probleme mit dem Gedächtnis gehen im Alter nicht immer auf eine Alzheimer-Erkrankung zurück. Leichte kognitive Einschränkungen könnten auch durch heilbare Krankheiten verursacht werden, betont Prof. Andreas Fellgiebel, wissenschaftlicher Leiter der Gedächtnisambulanz der Universitätsmedizin Mainz. Deswegen sei eine frühzeitige Diagnose wichtig. Werden solche Krankheiten erkannt und behandelt, hätten Betroffene gute Chancen, geistig wieder fit zu werden. Selbst wenn doch Alzheimer hinter den Symptomen stecken sollte, sei eine frühe Diagnose hilfreich.

Denn die Krankheit kann Betroffene und ihre Angehörigen schon zu einem frühen Zeitpunkt stark belasten. Je eher die Familie Hilfe bekommt, desto besser. Beratung oder eine psychotherapeutische Unterstützung könnten das Wohlbefinden verbessern und sich positiv auf den Verlauf der Erkrankung auswirken.
    

- Anzeige -
DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V
Klaus Ißling Steuerberater
Statt Altenheim e.V.
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.