Maschinenfabrik Heinrich Georg Punktet mit hoher Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter

Mehr als nur “ Human-Ressource“

Die Firmenzentrale der Maschinenfabrik Heinrich Georg in Langenau. Foto: bjö

24.02.2021
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Georg ist extrem familienfreundlich, auf die Gesundheit der Mitarbeiter bedacht und einfach nur menschlich! Rücksprachen, wenn was unter den Nägeln brennt, sind immer möglich.“ Diese Zeilen hinterließ ein Mitarbeiter der Heinrich Georg Maschinenfabrik auf dem Bewertungsportal „kununu“ online als Antwort auf die Frage, was er an seinem Arbeitgeber gut finde. Es ist eine von 89 Stimmen aus der Belegschaft, mit denen das Langenauer Familienunternehmen mit weltweit über 500 Beschäftigten auf dem ersten Platz eines deutschlandweiten Arbeitgeber-Rankings der  Mehr als nur “Human-Ressource“ Anzeige Fachzeitung „MM Maschinenmarkt“ als bester Arbeitgeber im Maschinenbau landete.

„Unsere Mitarbeiter haben freiwillig, anonym und ohne jegliche Anreize ihre Statements abgegeben“, freut sich Thomas Kleb, Personalchef bei Georg, über die erneut hervorragenden Feedbacks. Und die fallen erstaunlich aus: Mit der Gesamtbewertung von 4,5 (bei fünf möglichen) Sternen landete das Langenauer Unternehmen auf Platz 1. Die Arbeitsatmosphäre erhielt im Schnitt 4,67 Sterne – einen Wert, den kein anderes Unternehmen erreichte. „Natürlich macht uns das ein wenig stolz“, freut sich Firmenchef Mark Georg über diese Auszeichnung für sein Unternehmen, das hohe Hürden bei der Einstellung neuer Mitarbeiter setzt. „Wir suchen hochengagierte und fachlich sehr kompetente Mitarbeiter mit großem Entwicklungspotenzial. Und es müssen Langstreckenläufer sein, keine Sprinter.“ Mindestens 50 Prozent einer Einstellungsentscheidung begründe die Personalabteilung zudem auf „nichtfachliche“ Qualifikationen: Sozialkompetenz und Sich-Eingliedern-Können in eine wenig hierarchische Unternehmenskultur, Digitalkompetenz und Veränderungsbereitschaft mit hoher Flexibilität sowie „Out-ofthe-box-Denken“ wie Kritikfähigkeit.
   

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„Rohdiamanten“ zu erkennen, für das Unternehmen zu gewinnen und zu binden, bewertet Thomas Kleb als eine entscheidende intuitive Fähigkeit der drei Gesellschaftergenerationen. Derlei Augenmaß sei eine wichtige Voraussetzung für das Buschhüttener Hightech-Unternehmen, das sich auf dem Weg vom reinen Maschinenbauer zum intelligenten Prozessoptimierer befindet und auf topausgebildetes Personal angewiesen ist. Doch auch Georg hat die Pandemie heftig erwischt: Seit dem ersten Lockdown im letzten März seien ein halbes Jahr so gut wie keine großen Aufträge in Buschhütten eingegangen; auch hier ging kein Weg an Einstellungsstopp, Kostensenkungsprogrammen und Kurzarbeit vorbei, wenngleich Mark Georg seit Kurzem wieder von „Licht am Ende des Tunnels“ spricht. In mehreren Video-Botschaften (keine Betriebsversammlungen wegen Corona) hat er seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die wirtschaftliche Lage offen dargelegt – allerdings ohne Ängste zu schüren, sondern Optimismus in einer schwierigen Zeit zu transportieren.


„Unsere Mitarbeiter haben freiwillig, anonym und ohne jegliche Anreize ihre Statements abgegeben.“


Schon früh zu Beginn des Pandemiegeschehens richtete die Firma Georg eine eigene „Task Force“ ein, die jeden Morgen per Videokonferenz den aktuellen Umgang mit den pandemiebedingten Herausforderungen bespricht. Die Teams von Großraumbüros und „systemkritischen“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden räumlich entzerrt und die Frage der Maskenpflicht auf die spezifischen Produktionsprozesse im Betrieb abgestimmt. Klar habe Corona einen Schub der Digitalisierung mit sich gebracht. Die stoße aber gerade auf dem Sektor des Sondermaschinenbaus rasch an ihre Grenzen: Genau diese Spezialisierung lebe vom persönlichen Vor-Ort-Austausch – die „Face-to-face-Begegnung“ sei eben nicht durch eine digitale Kommunikation vollständig ersetzbar.

Wie viel Mühe sich die Firma Georg beim Umgang mit ihrem Personal gibt, alle Zahnräder am Laufen zu halten, bewertet ein anderer Firmenmitarbeiter auf dem Webportal „kununu“. Auf die Frage nach Optimierungsmöglichkeiten im Betrieb antwortet er mit dem Satz: „Verbesserungsvorschläge anzubringen, wäre Jammern auf hohem Niveau.“ .bjö

Wertschätzung praktisch

Firmenchef Mark Georg (rechts im Bild) im Gespräch mit seinen Mitarbeitern. Foto: Firma
Firmenchef Mark Georg (rechts im Bild) im Gespräch mit seinen Mitarbeitern. Foto: Firma

Viele der Maßnahmen, mit denen die Maschinenfabrik Heinrich Georg ihren Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringt, sind schon seit Jahren etabliert und bekannt: Frisches Obst im Winter und Mineralwasser im Sommer sind für das gesamte Team stets „auf Kosten des Hauses“ verfügbar. Herumgesprochen hat sich neben der Betriebs-KiTa auch das Eltern-Kind-Büro, um familiäre Betreuungsengpässe zu entzerren. Zwei externe Beratungs-Hotlines zu Gesundheitsthemen für Firmenmitarbeiter und deren Familien sowie für schnelle Hilfe bei handwerklichen Problemen im Haushalt geschäftlich auf Reisen befindlicher Beschäftigter haben sich ebenso bewährt. Gesundheitswochen, gekoppelt mit Diabetes-Tests und besonderen Speiseplänen in der Werkskantine, gehören ebenso zum Spektrum an Angeboten wie Seminare über Pflege, Demenz, Stress und Mitarbeiterführung, vergünstigte Eintritte zu Fitnessstudios und die Möglichkeit, E-Bikes über die Firma privat zu nutzen. . bjö

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