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NEUNKIRCHEN: Kfz-Innung Westfalen-Süd lädt den ganzen Oktober wieder zum Lichttest ein und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen

Weil die Sicherheit absolute Priorität hat

  • André Mühlenbach, Michael Müller, Jürgen Haßler, Michael Günther und Robert Pal machten jetzt auf den Licht-Test 2019 im Oktober neugierig. Fotos: Dr. Volker Gastreich

vg. Auch in diesem Oktober laden die Kfz-Innungen bundesweit Autofahrer zum Gratis-Check der Lichtanlage ihrer Fahrzeuge in die Kfz-Meisterbetriebe ein. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Autocenter Mühlenbruch in Neunkirchen machten jetzt Jürgen Haßler, Geschäftsführer der Kfz-Innung Westfalen-Süd, Robert Pal, Obermeister der Kfz-Innung Westfalen-Süd, Michael Günther, Pressesprecher der Kfz-Innung Westfalen-Süd und Verkaufsleiter im Autohaus Günther Autos & Service GmbH in Bad Berleburg, sowie André Mühlenbruch, Geschäftsführung und Verkauf beim Autohaus Mühlenbruch, und die beiden Kfz-Meister Andreas Reichenau und Michael Müller auf den Licht-Test 2019 neugierig.


Insgesamt acht Bestandteile der Beleuchtung werden getestet.


„Licht spielt bei der aktiven Sicherheit im Straßenverkehr eine besonders wichtige Rolle“, so Robert Pal. „Nur wer gute Sicht hat und selbst gut wahrgenommen wird, kann sich unterwegs auch sicher sein.“ Egal, ob im Dunklen, bei Nebel, Regen oder Schnee: Das Fahrzeuglicht müsse funktionieren und korrekt eingestellt sein.
   

Beim Licht-Test steht der Sicherheitsaspekt an erster Stelle.
Beim Licht-Test steht der Sicherheitsaspekt an erster Stelle.

„Für eine hohe Verkehrssicherheit wünschen wir uns daher, dass sich möglichst viele Autofahrer wieder an der Aktion Licht-Test im Monat Oktober beteiligen, die das Kfz-Gewerbe gemeinsam mit der Verkehrswacht seit nunmehr 63 Jahren anbietet“, sagte auch Michael Günther.

Seit 1. Oktober bis Donnerstag, 31. Oktober, können Autofahrer ihre Fahrzeugbeleuchtung kostenfrei in den 200 Kfz-Meisterbetrieben der Kfz-Innung Westfalen-Süd überprüfen lassen. „Hier werden insgesamt acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassung getestet“, so Robert Pal. Dabei müsse man eines bedenken: „Beim Licht-Test im vergangenen Jahr fiel jedes dritte Fahrzeug mit Fehlern bei der Beleuchtung auf, und jedes zehnte Auto hat andere Verkehrsteilnehmer geblendet“, so Michael Günther. „Mit 32,6 Prozent der bei der Vorjahresaktion überprüften Pkw ist die Mängelquote deutlich zu hoch.“ Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet sei demzufolge die Beleuchtung an über 14 Mill. Pkw defekt gewesen. Bei den Nutzfahrzeugen lag die Mängelquote wiederum bei 31 Prozent. „Dieses Ergebnis zeigt nur allzu deutlich, wie wichtig die Überprüfung der Lichtanlage auch bei den größeren Verkehrsteilnehmern ist“, so Michael Günther.

„In der dunklen Jahrezeit und bei schlechten Witterungsverhältnissen stellen Nutzfahrzeuge ohnehin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Brummifahrer soll ten daher stärker als bisher auf die Lichtanlage ihres Fahrzeugs achten.“ Im Hinblick auf den Test selbst machte Robert Pal daraufhin deutlich: „Im Rahmen des Licht-Tests können auch heute noch die meisten Beleuchtungsfunktionen sowie die grundsätzliche Einstellung der Scheinwerfer kostenlos überprüft werden.“ Der Arbeitsaufwand diesbezüglich habe sich nicht wesentlich geändert. „Müssen aber Teile ersetzt werden oder sind Einstellarbeiten an den Scheinwerfern erforderlich, entsteht in der Regel ein erheblicher Aufwand.“ Bei Fahrzeugen mit modernen Lichtsystemen müsse der Scheinwerfer zur geometrischen Fahrachse (Spurstellung der Hinterräder) eingestellt werden. „Dies erfordert Arbeitszeit, Know-how und den Einsatz einer entsprechend hochwertigen Prüftechnik.“

Die Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfer sei aufgrund dieser Tatsachen schließlich nur mit einem kostenpflichtigen Werkstatttermin zu leisten.

„Diejenigen Fahrzeuge, die den Lichttest bestanden haben, erhalten daraufhin eine Prüfplakette für die Windschutzscheibe“, sagte auch Jürgen Haßler. Zu bedenken sei, dass bei Verkehrskontrollen im Herbst die Polizei insbesondere die Fahrzeugbeleuchtung ins Visier nehme. „Ohnehin aber sollte sich jeder Verkehrsteilnehmer seiner Verantwortung wie auch der Folgen bewusst sein, die eine mangelhafte Fahrzeugbeleuchtung bei ungünstigen Licht-, Wetter- und Straßenverhältnissen haben kann und seinen Pkw daher prüfen lassen“, so Jürgen Haßler abschließend.   
   

Neuwagen als Gewinn

Mehr Sicherheit durch gutes Licht: Im Oktober laden Autohäuser und Werkstätten wieder zum Licht-Test ein. Autofahrer, die ihre Fahrzeugbeleuchtung überprüfen lassen, können in allen beteiligten Werkstätten einen Mitsubishi Outlander gewinnen. Die Autopartnerschaft haben ZDK-Präsident Jürgen Karpinski und Mitsubishi-Motors-Geschäftsführer Dr. Kolja Rebstock unlängst in Friedberg geschlossen. „Mit der kostenlosen Sichtprüfung der Beleuchtung erbringen unsere Betriebe eine geldwerte Leistung im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich“, so Karpinski. „Licht spielt bei der aktiven Sicherheit im Straßenverkehr eine besonders wichtige Rolle“, ist Mitsubishi-Motors-Geschäftsführer Dr. Kolja Rebstock überzeugt. „Wir freuen uns, dieses so wichtige Thema mit einem Outlander zu unterstützen“, so Dr. Rebstock. In allen Autohäusern und Meisterbetrieben der Kfz-Innungen können Autofahrer am Licht-Test und am Gewinnspiel teilnehmen.

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