LAMPEN: Mit Beleuchtungen für Atmosphäre und Sicherheit im Garten sorgen

Echter Stimmungsaufheller

Licht bringt Stimmung in den Garten und sorgt zugleich für Sicherheit auf den Wegen rund ums Haus. Foto: djd/www.rainpro.de

13.09.2021

Moderne Beleuchtungssysteme setzen die Pflanzenwelt stimmungsvoll in Szene.

Die Zeiten, als der heimische Garten nur an warmen Tagen genutzt wurde, sind lange vorbei. Gemütliche Lounge-Möbel, ein wärmendes Feuer und ein schützendes Glasdach machen die Terrasse selbst in der etwas kühleren Jahreszeit zum Lieblingsort für Entspannung. Und auch das Herbst- und Wintergrillen wird immer beliebter. Allerdings geht mit der früh einsetzenden Dämmerung viel Atmosphäre verloren, wenn Bäume, Sträucher und Beete in tiefe Dunkelheit getaucht sind. Moderne Beleuchtungssysteme für den Außenbereich sorgen für Abhilfe: Sie setzen die Pflanzenwelt stimmungsvoll in Szene, bringen optisch mehr Tiefe in den Garten und schaffen gleichzeitig mehr Sicherheit.

Schließlich lassen sich so auch Gartenwege oder die Stufen von der Garage zum Hauseingang illuminieren, um schmerzhafte Fehltritte zu verhindern. Mit der LED-Technik haben Gartenbesitzer viele kreative Freiheiten für die Gartenbeleuchtung. Die Leuchtdioden sind verbrauchsgünstig, langlebig und dazu auch noch flexibel. Damit ist es ebenso möglich, das Licht in seiner Intensität zu dimmen wie die Lichtfarbe nach Wunsch zu verändern. Eine übliche Haushaltssteckdose reicht dabei für die Energieversorgung aus, mit entsprechenden Kabellängen und Kabelverbindern lassen sich auch große Flächen effektvoll beleuchten. Für Gartenwege braucht es ein gleichmäßiges, flächiges Licht. Hohe Bäume kommen mit einem kräftigen Punktstrahler besonders zur Geltung. Für Beete wiederum eignen sich niedrigere Leuchten. Alles soll zudem in der Lichtfarbe aufeinander abgestimmt und flexibel zu bedienen sein. Dafür eignen sich spezielle Lichtsteuerungen.

Mehrere Leuchten lassen sich so zu Gruppen zusammenfügen, um die gewünschte Farbe auszuwählen oder das Licht nach Bedarf zu dimmen. Empfehlenswert ist daher eine maßgeschneiderte Lichtplanung, erst recht für größere Gartenflächen. djd

Balkon und Terrasse winterfest machen

September und Oktober sind die beiden Monate, um den Balkon oder die Terrasse auf den nahenden Winter vorzubereiten. Denn im Herbst, und vor allem im Winter, brauchen Pflanzen und Blumenkübel besonderen Schutz.

Es gibt durchaus Pflanzen, die man auch im Herbst noch draußen stehen lassen kann – beispielsweise Oleander, Olive oder Lorbeer. Ihre Kübel sollte man allerdings an einen wettergeschützten Platz stellen. Ein weiterer Tipp: Vlies bereithalten. Denn wenn es kälter wird, freuen sich Pflanzen über eine wärmende Decke.

Laubabwerfende Pflanzen sollten an einen dunklen, kühlen Standort gebracht werden. Hier bietet sich beispielsweise ein Gartenhaus oder der Keller an. Außerdem sollten bepflanzte Gefäße auf Kübelfüße oder Latten gestellt werden, damit sie nicht am Boden festfrieren und der Wasserabfluss nicht gestört wird.

Leere Tongefäße sollten hingegen so gelagert werden, dass sich in ihnen kein Wasser staut – sonst können sie bei Frost nämlich platzen. dpa

Auf Dünger besser verzichten

Hobbygärtner sollten beim Bestücken von Kübeln mit Herbstpflanzen besser auf Dünger verzichten. Hochwertige Substrate enthalten nämlich in der Regel einen Sofort- und einen Langzeitdünger, erklärt die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im Zentralverband Gartenbau in Bonn. Damit sind die Pflanzen im Topf schon ausreichend versorgt. dpa


Zeit für den Herbstputz

Auch wenn der Sommer für viele nie enden soll – wenn sich die Blätter der Bäume bunt verfärben und den Look des „Indian Summer“ auch in unsere Gefilde bringen, endet die Saison im heimischen Garten. Damit der Herbstputz nicht zur mühevollen Aufgabe wird, erleichtern praktische Gartenhelfer die Arbeit im Garten.

Für saubere Verhältnisse auf Zufahrt, Gartenwegen und der Terrasse sorgen Hochdruckreiniger. Auch Verschmutzungen auf den Gartenmöbeln sind damit einfach beseitigt. Hartnäckigen Moos- und Algenbelägen lässt sich bequem mit einem Flächenreiniger zu Leibe rücken. Herbstlaub sorgt zwar an den Bäumen für Herbststimmung, auf Wegen und Rasenflächen stört es eher. Denn die herabgefallenen Blätter rauben den Gräsern buchstäblich die Luft zum Atmen. „Wenn das Laub nicht beseitigt wird, drohen Verfärbungen oder es kann sich sogar Schimmel auf dem Rasen bilden“, unterstreicht Gartenexperte Jens Gärtner. Sein Tipp für das nachhaltige Gärtnern: „Das Laub sammeln und in einem ruhigen Bereich des Gartens anhäufen – das bildet das perfekte Winterquartier für Igel.“ Für eine effiziente Beseitigung der bunten Blätter eignen sich akkubetriebene Laubbläser. Auch mit einem Rasenmäher mit Fangkorb – eingestellt auf eine hohe Schnitthöhe – lässt sich das Laub sehr gut und schnell einsammeln.

Nach dem Herbstputz dürfen auch die Gartenwerkzeuge in den Winterschlaf gehen. Ideal zum Lagern ist ein trockener, gut durchlüfteter Ort. Zuvor haben die Geräte noch etwas Pflege verdient. „Neben dem gründlichen Säubern bietet es sich an, die Messer von Rasenmähern und Heckenscheren im Fachhandel nachschärfen zu lassen“, rät Gärtner weiter. djd
   

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