Fellinghausen: Das AWZ Bau Kreuztal beging im kleinen Kreis das Richtfest zum neuen Verwaltungsgebäude

Ein Bauprojekt nach Plan

In kleinstem Rahmen wurde der Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes des AWZ Bau seiner Bestimmung übergeben. Foto: AWZ Bau  

1.06.2021

Hier können Menschen ihre Talente entfalten.

Der Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes des Aus- und Weiterbildungszentrums (AWZ) Bau in Kreuztal-Fellinghausen steht. Das ist ein Grund zu feiern. Doch weil das angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie aktuell nicht möglich ist, hat sich das Team des AWZ Bau etwas einfallen lassen: „Richtfest to go“ lautet das Motto.

Das AWZ Bau in Kreuztal-Fellinghausen ist das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie konnte das vergangene Ausbildungsjahr 2020 mit 137 neuen Auszubildenden – darunter auch 23 duale Studierende – begonnen werden. Das ist ein erfreulicher Anstieg der Ausbildungszahlen um 18 Prozent zum Vorjahr 2019. Auch die überregionale Nachfrage im Bereich der Weiterbildungsangebote und Meisterkurse ist ungebrochen hoch. Um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein und die hohe Nachfrage bedienen zu können, hatten die ersten Überlegungen zum Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Schulungsraum im Jahr 2017 begonnen. Darauf folgte die Koordinierung mit Fördergeldgebern, Architekten und Gutachtern bis schließlich im Dezember 2019 der Zuwendungsbescheid kam. Nach der anschließenden intensiven Planungsphase konnte mit dem Neubau im Januar 2021 begonnen werden.


Wir freuen uns und sind dankbar, dass bis hierher alles gut verlaufen ist.

Horst Grübener
Geschäftsführer des AWZ Bau


Inzwischen ist ein Meilenstein erreicht und der Rohbau steht. Auf die alte Tradition des Richtfests mit Richtspruch und Weihung des Gebäudes durch einen Zimmermann wollte das Team des AWZ Bau nicht verzichten. Die Feier fand schließlich im kleinen Rahmen statt. Dazu wurden kleine Tüten mit Leckereien aus dem Sauer- und Siegerland zum Mitnehmen vorbereitet. Zu Gast waren neben den Obermeistern der beiden Trägerinnungen, Stephan Hundhausen (Bauinnung Westfalen-Süd und Vorstandsvorsitzender des AWZ Bau) und Matthias Dickel (Zimmerer-Innung Westfalen-Süd), auch der stellvertretende Obermeister der Bauinnung und ausführender Bauunternehmer Rüdiger Sabisch, Vorstandsmitglied Stefan Debus sowie der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd Jürgen Haßler und sein Stellvertreter Stefan Simon. Auch Architekt Hans-Gerhard Bruch und Bauleiter Axel Judt waren vor Ort. Zimmerermeister Matthias Dickel ließ es sich nicht nehmen, selbst den Richtbaum aufzustellen, den Zimmermannsspruch zu sprechen und die Weihung des Rohbaus vorzunehmen. In Reimform dankte er allen am Bau beteiligten für die sehr gute Arbeit und hatte lobende Worte für das Team des AWZ Bau parat.

Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Bau, zeigte sich dankbar für den bisher nach Plan verlaufenen Baufortschritt: „Wir freuen uns und sind dankbar, dass bis hierher alles gut und planmäßig verlaufen ist. Auch wenn wir heute nur innerlich feiern können, wollten wir auf die schöne alte Tradition des Richtfests nicht gänzlich verzichten. Mein Dank geht besonders an alle am Bau Beteiligten für die sehr gute Planungs- und Handwerksleistung, an Matthias Dickel für den ausgezeichneten und individuellen Richtspruch sowie auch an die Mitarbeiter des AWZ Bau für die Unterstützung.“

Man habe nun seit Jahren regen Zuwachs im AWZ Bau und führe immer wieder tolle Projekte durch. „Die Bauwirtschaft entwickelt sich stetig weiter und so auch unser Ausbildungszentrum. Platzmäßig sind wir aktuell an den Kapazitätsgrenzen angekommen. Wir freuen uns deshalb besonders auf das neue Verwaltungsgebäude mit großem Schulungsraum und blicken zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft.“ sz

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