Initiative informiert rund um das Grillen

Was gibt es Schöneres, als einen gemütlichen Grillabend mit köstlich gegrillten Steaks, Koteletts oder Würstchen zu verbringen. Archivfoto: wwp  

1.04.2021

Allerorten wehen Grillgerüche durch die Luft. Das Essen direkt vom Feuer zu genießen, ist ein Ganzjahresvergnügen geworden. Für Grillgenuss ohne schlechtes Gewissen gibt der Bundesverband „Die Verbraucher Initiative“ einige Tipps.

Fleisch und Wurst mit Pökelsalz gehören keinesfalls auf den Grill. Aus Kalium- und Natriumnitrit entstehen durch die Hitze krebserregende Nitrosamine. Dieses Risiko zu vermeiden ist leicht. Bei abgepackter Ware sind die Pökelsalze gekennzeichnet. Wo nicht der Name steht, da finden sich die E-Nummern E 249 oder E 250. Bei Unsicherheit einfach an der Fleischtheke nachfragen.

Meat & Love

Wo Fett oder Fleischsaft in die Glut von Holzkohlegrills tropft, entstehen giftige Stoffe. Sie schlagen sich auf dem Grillgut nieder und werden von den Umstehenden eingeatmet. So können unnötige Belastungen verhindert werden:

- Das Fleisch immer mit einer Grillzange wenden. Gabeln stechen das Fleisch an und lassen so Fleischsaft in die Glut tropfen.

- Auf Holzkohlegrills wiederverwendbare Aluminiumschalen verwenden, damit kein Fleischsaft in die Glut tropft.

- Das Fleisch während des Grillens nicht mit Bier oder Öl bestreichen.

- Am Grill so hinstellen, dass man nicht direkt im Rauch steht; wer auf dem Balkon grillt, schließt Fenster und die Tür zur Wohnung.

Grillsoßen aus dem Supermarkt enthalten oft sehr viel Zucker und Salz, Remouladen und Salate mit Mayonnaise sind enorm gehaltvoll. Zum Verfeinern des Gegrillten sind selbst gemachte Joghurtsoßen und kleingehackte frische Kräuter wesentlich ideenreicher und gesundheitsbewusster als der Einheitsgeschmack aus der Flasche.

Wo der Grillmeister Ehrgeiz und Erfahrung einbringt, um das Fleisch und die Würste auf den Punkt zu grillen, wird der Eigengeschmack des Gegrillten durch wenig aufdringliche Beilagen wie Backkartoffeln und grünen Salat noch betont. wwp


Spieße vor dem Grillen richtig vorbereiten

Selbst gemachte Spieße bringen Abwechslung beim Grillen. Bevor das Fleisch oder Gemüse aufgespießt wird, sollte man die Utensilien aber vorbereiten. Holzspieße zum Beispiel sollten circa zwei Stunden in Wasser liegen, damit die Enden später auf dem Rost kein Feuer fangen.

Und auch für diejenigen, die ihr Grillgut lieber auf Metallspieße packen, gibt es einen Tipp: vor dem Bestücken mit Öl bestreichen. Dann lassen sich Fleisch und Gemüse auf dem Teller problemlos abstreifen. Gleiches funktioniert bei Holzspießen. dpa

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