SIEGEN: So schafft der „Start-up-Inkubator“ gute und verlässliche Netzwerke und ermutigt Gründer zur Aktivität

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Mit „One Small Step“ lassen sich eigene Ideen verwirklichen. Das bestätigt auch Timo Visestamkul vom Start-up „Innofarming“, das sich der Landwirtschaft der Zukunft verschrieben hat. Fotos: Dr. Volker Gastreich

13.07.2021

Gerade Ideen, die noch im Verborgenen schlummern, sollen umgesetzt werden.

Das Programm „One Small Step“ bringt derzeit erste Gründer von Siegen aus auf den Weg. Dafür macht sich der Vorstand von „Startpunkt57“ und alle übrigen am Projekt Beteiligten stark. So konnte der erste zwölf-monatige Programm-Durchlauf des „Start-up-Inkubators“ im April diesen Jahres mit fünf Teams an den Start gehen. „Wer sich übrigens in diesem Zusammenhang für die nächste Runde ebenfalls bewerben möchte, kann dies noch bis zum 12. September dieses Jahres tun. Der zweite Durchlauf beginnt dann ab dem 1. Oktober und wird dann auch erneut zwölf Monate lang dauern“, so André Feuerstein vom „Startpunkt57“-Vorstand.


"Von diesem Programm profitieren am Ende alle Beteiligten."

André Feuerstein
Vorstand Startpunkt57


Das Programm „One Small Step“ sei letztlich auch ein wichtiger Baustein in Sachen heimische Wirtschaftsförderung. „Denn mit diesem Start-up-Inkubator möchten wir neue Ideen in die Region holen und diese auch hier halten. Davon profitieren Gründer wie auch heimische Unternehmen und Institutionen beiderseits“, so André Feuerstein. „Es soll einfach gezeigt werden, was in unserer Region Siegen-Wittgenstein alles möglich ist und wie man hier gute, neue und spannende Vorstellungen auf besondere Weise umsetzen kann.“

Daher hoffe man, jetzt auch noch viele Gründer zu gewinnen, die sich von dem Programm angesprochen fühlen und deren Ideen bislang noch im Verborgenen schlummern, fügt Sibylle Haßler (Startpunkt57) hinzu. Hier seien wirklich viele Experten und Kräfte vereint, die die ersten Schritte in die Selbstständigkeit perfekt begleiten würden, von Fachleuten auf dem Gebiet der Finanzierungs-Möglichkeiten angefangen, über universitäre und wissenschaftliche Unterstützung bis hin zur Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft und deren konkreter Arbeitswelt.

One small step

„Bereits seit 2012 ist ,Startpunkt57’ eine Dachmarke, unter der unterschiedlichste Institutionen wichtige Informationen für Gründer anbieten. Und ,One Small Step’ ist dabei ein ganz wichtiges Projekt, das den Gründern ebenfalls versprechen kann: Wir finden für jede eurer Ideen den passenden Ansprechpartner“, fügt André Feuerstein hinzu. „Und von diesem Programm profitieren am Ende alle Beteiligten: Die Gründer können sehr gut ihre künftigen Kunden und Kooperationspartner finden, die eingesessenen Unternehmen wiederum gewinnen durch die Gründer Einblicke in neue Felder und Strategien und können ihr Netzwerk deutlich ausweiten.“

Letztlich sei der Schritt zum eigenen Start-up ein überaus lohnenswerter: „Denn er bietet den Unternehmern von morgen die Möglichkeit, den eigenen Traum zu verwirklichen und den eigenen Fußabdruck zu hinterlassen“, sagt André Feuerstein.

Der „Start-up-Inkubator“ motiviert Gründer, ihre unternehmerischen Ziele in unserer Region zu verwirklichen. Denn Gründen ist gerade hier sehr gut möglich.
Der „Start-up-Inkubator“ motiviert Gründer, ihre unternehmerischen Ziele in unserer Region zu verwirklichen. Denn Gründen ist gerade hier sehr gut möglich.

„Und es geht natürlich immer auch darum, die eigenen Talente ins Spiel zu bringen“, fügt Sibylle Haßler hinzu. Dem stimmt auch Helena Hasenau (Handwerkskammer Südwestfalen) zu: „Man kann sich neue Felder eröffnen und immer wieder auch Neues kennenlernen, was sehr spannend ist“, sagt sie. Und Dr. Jens Jacobs (Startpunkt57) ergänzt: „Für Studierende bedeutet dies, dass sie das, was sie sich an Theorie und Wissen angeeignet und erarbeitet haben, nun in der Praxis umgesetzt sehen können.“

Letztlich ziele der Inkubator darauf ab, die kleinen Schritte der Start-ups am Anfang zu begleiten und ihnen dabei die Angst vor dem großen Schritt hin zur Existenzgründung zu nehmen, betont Gesine Westhäuser (Startpunkt57) abschließend. Und Gründer würden hier in unserer Region eben sehr gute Bedingungen vorfinden, da die Wege generell sehr kurz und übersichtlich seien und die Netzwerke sehr stark und persönlich. „Das heißt aber auch, dass die Ideen der Gründer immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden und sich bewähren müssen“, so Sibylle Haßler. Und diese Feuertaufe sei bei einer Existenzgründung nun einmal sehr wichtig – gerade auch im Hinblick auf die Durchsetzungskraft jeder einzelnen Geschäftsidee für die Zukunft.

Interessierte Gründer und Start-ups können sich über: www.one-small.step.io für den nächsten Durchlauf im Herbst bewerben. Hier finden sie auch weitere Informationen zu dem „Start-up-Inkubator“ sowie Ansprechpartner, die für Fragen zur Verfügung stehen. vg
   

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