Gerade für mittlere Distanzen bieten sich moderne Modelle gut an

Pendeln mit dem Pedelec

Leasingangebote machen den Umstieg auf ein E-Bike noch einfacher. Foto: djd/www.mein-dienstrad.de/ww.flyerbikes.com

19.08.2021

Wie lässt sich der Berufsverkehr in Zukunft effizienter und umweltfreundlicher organisieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich Verkehrsplaner seit Jahren. In Folge der Pandemie wird so manche Planung auf den Kopf gestellt: Viele Pendler meiden Bus und Bahn und bevorzugen wieder das eigene Auto. Die Folge sind noch vollere Straßen. Erste Großstädte reagieren auf diese Entwicklung und versuchen, das Fahrrad als emissionsarmes Fortbewegungsmittel im urbanen Raum attraktiver zu machen.
     

Mit dem Fahrrad ist man grundsätzlich sehr umweltfreundlich unterwegs. Bei E-Bikes jedoch sollte etwas beachtet werden: eine gute Fahrradversicherung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Foto: djd/Waldenburger Versicherung/Getty Images/iStockphoto
Mit dem Fahrrad ist man grundsätzlich sehr umweltfreundlich unterwegs. Bei E-Bikes jedoch sollte etwas beachtet werden: eine gute Fahrradversicherung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Foto: djd/Waldenburger Versicherung/Getty Images/iStockphoto

Reguläre Straßen werden in Radstrecken mit entsprechender Kennzeichnung und Vorfahrt für die Zweiräder umgewidmet. Für weitere Strecken, etwa aus ländlichen Regionen hinein in die Städte, sind Velorouten in Planung. Hier sind Radler schnell, sicher und strikt getrennt vom sonstigen Straßenverkehr unterwegs.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes braucht nur jeder Fünfte mehr als 25 Kilometer vom Wohnort zum Arbeitsplatz. Für 80 Prozent kommt somit ein Fahrrad in Betracht, denn mit der elektrischen Unterstützung eines Pedelecs lassen sich auch Distanzen von 15 bis 25 Kilometern zurücklegen.

Ohne Staus, ohne Parkplatzsuche und entsprechende Kosten sowie umweltfreundlich gelangt man ans Ziel und tut gleichzeitig noch etwas für die eigene Fitness und Gesundheit.

Autohaus Hunold

Allerdings schlägt ein E-Bike mit 2000 Euro und mehr zu Buche – und stellt somit ein begehrtes Diebesgut dar. Pedelecs sind über gängige Hausratversicherungen meist nicht abgedeckt – und wenn, dann oft nur gegen zusätzliche Kosten. Wer das Rad regelmäßig auf öffentlichen Plätzen abstellt, ist daher gut beraten, über eine Fahrradversicherung nachzudenken.

Tausenden Fahrraddiebstählen jährlich steht eine niedrige Aufklärungsquote von nur rund zehn Prozent gegenüber. Bereits bei einem Fahrrad oder Pedelec ab 500 Euro Wert kann sich somit der Schutz auszahlen. Beim Abschluss sollten Verbraucher darauf achten, dass auch Feuchtigkeitsschäden am Akku und Motor sowie Elektronik-Defekte abgesichert sind. djd
   

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