CLICK AND MEET: Wie die Verbindung zwischen Kunden und Händlern erhalten bleiben soll

Shoppen nach Termin

In Zeiten des Lockdowns ist es wichtig, dass Kunden und Händler weiterhin den Kontakt zueinander halten. Hier setzt das Konzept „Click and Meet“ an. Foto: Dr. Volker Gastreich

12.03.2021

Karina Brühmann vom Handelsverband erklärt das Konzept im Detail.

Seit Montag hat der Einzelhandel in Deutschland wieder geöffnet, allerdings mit Blick auf die Inzidenzwerte innerhalb bestimmter Grenzen. Blumengeschäfte und Gartenmärkte zählen laut den Beschlüssen des Corona-Gipfels künftig in allen Bundesländern zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs – so wie bislang etwa Bäcker, Drogerien oder Supermärkte. Sie können damit – entsprechende Hygienekonzepte vorausgesetzt – je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche einen Kunden hineinlassen. Das gilt für die ersten 800 Quadratmeter.


"Auch spontanes Nachfragen nach einem freien Termin am Eingang ist möglich."

Karina Brühmann
Sprecherin des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen-Südwestfalen


Ist der Laden größer, dürfen auch mehr Kunden hinein. Ab der 800erSchwelle gilt: für jeweils 20 weitere Quadratmeter ein zusätzlicher Kunde. Auch für Buch- und Schreibwarenläden gilt eine Eröffnungserlaubnis mit Auflagen. Für den übrigen Einzelhandel aber spielen die Inzidenzwerte vor Ort eine besondere Rolle. Es muss in den Geschäften darauf geachtet werden, wie hoch der Sieben-Tage-Wert bei den Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern liegt. Laut Beschluss können die Bundesländer „landesweit oder regional“ Öffnungen ermöglichen, wenn die Inzidenz stabil bei unter 50 liegt. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz jedoch zwischen 50 und 100 liegt, darf der Einzelhandel nur für diejenigen öffnen, die sich vorher einen Termin gebucht haben. Hier kommt das „Click-and-Meet“-Prinzip ins Spiel. „Damit soll der Kontakt zwischen Kunden, Einzelhändlern und Dienstleistern gerade auch in Lockdown-Zeiten weiter aufrechterhalten bleiben“, sagt in diesem Zusammenhang auch Karina Brühmann, Sprecherin des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen-Südwestfalen, auf Anfrage der Siegener Zeitung.

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„Click and Meet“ sei eine Weiterentwicklung des „Click-and-Collect“-Konzeptes, bei dem Produkte telefonisch oder im Internet bestellt und dann im Geschäft abgeholt werden können.

„Das ,Click-and-Meet-Konzept’ sieht vor, dass ein Kunde je angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche für das vorher ausgemachte Termin-Shopping in den Laden darf – vorausgesetzt der Zeitraum ist begrenzt und der Besuch wird für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung dokumentiert“, so Karina Brühmann.

Grundsätzlich liege es in der Verantwortung der jeweiligen Geschäfte, ob sie ihre Termine per Anruf, per Mail, via Facebook oder Whatsapp vergeben. „Auch spontanes Nachfragen nach einem freien Termin am Eingang ist möglich“, so die Sprecherin.

Für Verbraucher sei „Click and Meee Produkt angeht. Denn beim bisherigen „Click and Collect“, also dem Abholen vorher bestellter Ware, sei das nict“ vor allem interessant, wenn sie im Zusammenhang mit ihrem Einkauf Bedarf an Beratung haben, was das jeweilig
ht erlaubt. vg
   

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