Sockelleiste als praktisches Bindeglied

Abstandshalter zur Wand, Schutz vor möglichen Gebrauchsspuren, Verdecken der Dehnungsfuge und optisches Stilmittel: Die Sockelleiste weiß zu überzeugen. Foto: mafi

6.03.2021

Boden, Wand und Decke sind die flächenmäßig größten Elemente eines jeden Raumes. Dadurch sind sie auch nicht zu vernachlässigende, prägende Stilmittel, die jedoch oft nur unterbewusst wahrgenommen werden. Fast genauso wichtig wie die Gestaltung der drei wesentlichen Raumkomponenten selbst ist die Planung ihrer Übergänge. Im Fall von Boden und Wand eignen sich Sockelleisten als praktisches Bindeglied, schreibt der oberösterreichische Naturholzbodenhersteller mafi.

Wer sich für eine Sockelleiste als Übergang zwischen Boden und Wand entscheidet, wird sich schnell der vielen Vorzüge des schmalen Bauelements erfreuen. Zunächst dienen die Leisten als Abstandshalter zur Wand, wodurch diese bei der Fußbodenpflege nicht mit Feuchtigkeit oder pigmentierten Pflegemitteln in Kontakt gerät. Zudem wird die Wand auch vor möglichen Gebrauchsspuren durch Staubsaugen geschützt. Weiterhin verdecken Sockelleisten die Dehnungsfuge, die bei der Verlegung der Dielen zwischen Boden und Wand gesetzt wird. Zu guter Letzt sind Sockelleisten ein Stilmittel: Wie ein zierender Bilderrahmen säumen sie den Fußboden und lassen ihn somit optisch größer wirken. sz

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„Toten“ Raum sinnvoll nutzen

Jeder kennt sie, jeder hat sie und jeder möchte sie besser nutzen: kleine Nischen und Ecken in der Wohnung, bei denen man nicht so recht weiß, was man mit ihnen anfangen soll. Ob unter der Treppe oder unter einer Dachschräge – gerne werden diese Stellen als „toter Raum“ bezeichnet. Mit individuellen und maßangefertigten Lösungen füllt der Tischler die Bereiche des Hauses mit Leben – und verwandelt den „toten Raum“ in sinnvoll genutzten Stauraum.

Unter einer Treppe lassen sich so beispielsweise Schränke und Regale schaffen, die nicht nur Platz bieten, sondern den Bereich auch optisch deutlich aufwerten. Oder wie wäre es mit einer kleinen Arbeitsecke? Auch diese lässt sich – je nach Treppenkonstruktion – individuell gestalten und an die Bedürfnisse anpassen.

Eine besondere Herausforderung bei der Nutzung eines Raums stellen in vielen Fällen Dachschrägen dar. Da in den Räumen im oberen Geschoss oftmals Schlaf-, Kinder- oder Arbeitszimmer untergebracht sind, gilt es, hier Lösungen zu finden, die möglichst viel Stauraum bieten. Mit einer durchdachten Planung lässt sich auch hier der vorhandene Platz optimal bis in den letzten Winkel ausnutzen. Schiebe- und Gleittürensysteme sorgen dabei für eine praktische und gleichzeitig sehr elegante Lösung. Zudem geht vor dem Schrank keine Bewegungsfläche verloren.

Mit Schiebetüren lassen sich auch großzügige Ecklösungen schaffen, mit denen zusätzliche Ablage- und Verstauflächen gewonnen werden. Ein über Eck gestalteter Kleiderschrank entpuppt sich dabei zum Beispiel als wahres Raumwunder, schreibt der Bundesverband Holz und Kunststoff auf seiner Homepage www.tischler-schreiner.de. Er wandelt dabei nicht nur jeden verfügbaren Zentimeter in nutzbare Fläche um, sondern fügt sich harmonisch in den Raum ein ohne klobig und wuchtig zu wirken. sz
  

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