Sonnenschirme und Markisen lassen sich einfach reinigen

Spülen statt schrubben

Eine Markise ist der Sonne und durchaus auch mal dem Regen ausgesetzt. Foto: dpa

24.10.2021

Das Gute an Sonnenschirmen und Markisen ist, dass man unter ihnen sitzt und oft nicht sieht, wie dreckig sie auf ihrer Oberseite sind. Trotzdem sollte man sie gelegentlich reinigen – auch damit der Stoff lange nutzbar bleibt.

Ist der Sonnenschutz nur ein wenig verstaubt, reicht dabei eine Dusche mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Zum Hochdruckreiniger sollte man nicht greifen, denn dieser kann den Stoff beschädigen, warnt der Verband Deutscher Sonnenschutzreiniger.

Mit verdünntem Feinwaschmittel und einem Schwammtuch lassen sich punktuell Flecken beseitigen. Verbandsvorsitzender Werner Gräf warnt hier allerdings vor dem Einsatz von groben Schwämmen oder scharfen Reinigungsmitteln, „da es sonst möglicherweise zu Verfärbungen oder zur Beschädigung der Beschichtungen kommen kann“.

Bei gröberen Verschmutzungen wie Stockflecken sowie bei Schimmel oder Moos auf den Stoffen sollten Profis ran. Diese waschen den Stoff und imprägnieren ihn, so dass er vor der Witterung wieder geschützt ist. Das muss aber nicht jedes Jahr geschehen – selbst Branchenvertreter Gräf empfiehlt diese Pflege bei hochwertigem Sonnenschutz nur etwa alle zwei bis drei Jahre, und das sei zudem abhängig vom Standort. dpa

Feuchteschäden besser schnell klären

Feuchteschäden in Gebäuden können sich schnell ausweiten und zu Schimmel führen. Eigentümer sollten deshalb die Schadensursachen möglichst zügig abklären lassen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Ein Grund: Im Zuge ihrer Gebäude- und Hausratversicherung gilt eine Schadensminderungspflicht. Das heißt, Versicherte müssen dafür sorgen, dass sich ein Schaden nicht unnötig ausweitet. Wer das unterlässt, riskiert dass die Versicherung sich unter Umständen weigert, den Schaden zu bezahlen. dpa
   

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