„Eine tolle Baustelle – vorbildlich“ Image 1

OLPE: Aldi bedankte sich mit „Bauabschlussparty“ bei den überwiegend regionalen Unternehmen / Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung oblagen Gerlinger Ingenieurbüro

Aldi Olpe: "Bauabschlussparty"

  • Mit einer „Bauabschlussparty“ bedankte sich Aldi Nord bei den beteiligten Unternehmen, von denen viele in der hiesigen Region beheimatet sind. Der Neubau hielt einige Premieren für den Bauherren vor und fand in rekordverdächtiger Zeit seinen Abschluss. Foto: hobö

hobö. Reges Treiben herrschte am vergangenen Freitag auf der großen Baustelle von Aldi Nord in Olpe. Doch dann kehrte kurz Ruhe ein, denn das Unternehmen hatte zu einer vorgezogenen „Bauabschlussparty“ eingeladen. Allen an dem Projekt beteiligten Unternehmen wollte man mit diesem kleinen Empfang ein vorgezogenes Dankeschön aussprechen. Worte des Danke werden beim heutigen „Pre-Opening“ für geladene Gäste sicherlich wiederholt, bevor dann morgen um 7 Uhr erstmals die Tore der neuen Aldi-Filiale zwischen Bruchstraße und der Straße In der Trift in Olpe für die Kunden öffnen.


Erstmals Neubau in Einzelgewerken vergeben – und das soll nach den sehr guten Erfahrungen nun zur Regel werden.


Franziska Bach, Leiterin Immobilien und Expansion der zuständigen Aldi-Regionalgesellschaft Radevormwald, begrüßte die Firmenvertreter und sprach den Dank im Namen des gesamten Unternehmens aus. Was sie hier in Olpe habe erleben dürfen, sei beeindruckend gewesen. „Das war eine tolle Baustelle – Abstimmung und Teamarbeit waren vorbildlich“, lobte Franziska Bach.

Das Angebot an frischem Obst und Gemüse – hier ein Foto eines vergleichbaren Markts – ist auch in Olpe erweitert worden. Foto: Aldi Nord
Das Angebot an frischem Obst und Gemüse – hier ein Foto eines vergleichbaren Markts – ist auch in Olpe erweitert worden. Foto: Aldi Nord

Der Neubau des Marktes in Olpe sei der erste gewesen, für den die Gewerke einzeln vergeben worden seien. „Das hat so gut funktioniert, dass wir das jetzt öfter beziehungsweise immer so machen“, kündigte die Leiterin Immobilien und Expansion an. Und sprach damit insbesondere dem Gerlinger Ingenieurbüro Niederschlag ein großes Lob aus. Denn das Team um Geschäftsführer und Dipl.-Bauingenieur Jörg Niederschlag schrieb sämtliche Einzelgewerke aus und vergab selbige an die mehr als 20 ausführenden Unternehmen. Dies wiederum hatte zur Folge, dass außergewöhnlich viele regionale Handwerksunternehmen am Neubau beteiligt waren. Die Bauleitung lag ebenfalls in den Händen des Ingenieurbüros Niederschlag, das auch den Neubau eines Aldi-Markts in Plettenberg federführend begleitet hatte, der vor wenigen Tagen eröffnet wurde.
    

Die neue Markt-Größe bietet nicht nur mehr Platz für breitere Gänge, sondern einhergehend für ein größeres Warenangebot – wie auch im Tiefkühlsegment. Foto: Aldi Nord
Die neue Markt-Größe bietet nicht nur mehr Platz für breitere Gänge, sondern einhergehend für ein größeres Warenangebot – wie auch im Tiefkühlsegment. Foto: Aldi Nord

Franziska Bach erinnerte im Kreis der Bauunternehmen an die lange Suche nach einem geeigneten zweiten Standort in der Kreisstadt Olpe. Letztlich habe man das Grundstück des ehemaligen „Bauking“-Baumarktes erwerben können – und dann sei alles sehr schnell gegangen. Im März dieses Jahres sei der Kaufvertrag unterschrieben, im April der Bauantrag eingereicht und im Mai mit dem Abriss des Baumarkts begonnen worden. Nachdem im August die Baugenehmigung vorgelegen habe, sei es auf der Baustelle richtig rund gegangen. In nur zweieinhalb Wochen stand der in Stahlbeton-Fertigbauteilen vorgefertigte Rohbau. Auch diese Bauweise, betonte Franziska Bach, sei in ihrem Zuständigkeitsbereich das erste Mal erfolgt.

Normal dauere ein solches Projekt ein gutes halbes Jahr, hier in Olpe sei man in lediglich vier Monaten fertig. „Das war deutlich schneller als andernorts.“ Die mehr als 20 Firmen – eine „gewaltige Zahl“ – hätten mit großem Engagement ermöglicht, die Eröffnung noch in diesem Jahr hinzubekommen. Ein großes Dankeschön ging diesbezüglich an die Olper Stadtverwaltung, die die Planungen sehr positiv begleitet habe.
     

Das Verlassen des Aldi-Markts ist nicht über die Bruchstraße, sondern ausschließlich über die Straße In der Trift möglich. Foto: hobö
Das Verlassen des Aldi-Markts ist nicht über die Bruchstraße, sondern ausschließlich über die Straße In der Trift möglich. Foto: hobö

„Das große Ziel ist erreicht“, frohlockte Franziska Bach. Und das, obwohl das insgesamt 6557 Quadratmeter große Grundstück nicht leicht zu bebauen gewesen sei, wie Daniel Selbach, Leiter Filialbau und Technik der Aldi-Regionalniederlassung Radevormwald, hervorhob. Zur Straße In der Trift musste das Areal mit einer Betonstützmauer abgefangen werden. Der gesamte Markt-Neubau hat eine Größe von 2090 Quadratmetern, die Verkaufsfläche beträgt 1267 Quadratmeter. Insgesamt stehen den Kunden 95 Parkplätze zur Verfügung, davon sind zwei Behinderten- und zwei Mutter-Kind-Stellplätze.


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Rund 6 0 000 Mitarbeiter bei Aldi Nord

Aldi Nord gehört zu den international führenden Handelsunternehmen. Mit einer mehr als 100-jährigen Kaufmannstradition steht die Marke Aldi in Deutschland für die Nummer eins im Discount. Den entscheidenden Beitrag zum langanhaltenden Erfolg der Unternehmensgruppe Aldi Nord leisten rund 60 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland sowie in Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien.

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